Montag, 25. Juli 2016

Das Balsamico-Experiment

In meinem letzten Post habe ich ja sooo 
von den überaus leckeren Torten 
und kullinarischen Verführungen geschwärmt...
dabei habe ich mir (still und heimlich) vorgenommen,
bei der nächsten Gelegenheit
selbst eine dieser tollen Kreationen 
auszuprobieren.
Immerhin kann ich nicht jedes Wochenende
ins thüringische Land fahren...

Nach unserem Ausflug hatte eine meiner Freundinnen
noch am Abend das Original- Rezept
der ungewöhnlichtsen Torte,
nämlich einer 
Balsamico- Tarte,
ausfindig gemacht.

Diese habe ich für unser Familienfest nachgebacken
und bin ganz begeistert!!!
Sicher, nicht jedermanns Geschmack.
Die absoluten Zuckemäulchen unter uns mögen sie nicht.
Dabei ergänzen sich die Süße der Schokolade 

 und die leichte Säure von Balsamico in der dunklen und 
Frischkäse in der hellen Creme
hervorragend.
Für mich ist und bleibt es 
eine wahre Geschmacksexplusion!



Mein Teig ist vielleicht etwas fest geworden
(trotzdem bröselte er nicht beim Schneiden)
und ich muss das Verhältnis von dunkler und heller Creme
noch etwas besser dosieren,
aber für den ersten Versuch
war sie einfach köstlich.
In 16er Stücken geschnitten lässt es sich leichter kosten.
Leider habe ich vergessen, ein Foto vor dem Verzehr
zu machen.
Allerdings sieht man so, 
dass es wohl geschmeckt haben muss.

Der Rest der weißen Creme verwendeten wir als topping 
für ein paar Cupcakes. 

Dienstag, 12. Juli 2016

Ein Ausflug ins Schlaraffenland...

... durfte ich am Wochenende mit meinen Freundinnen erleben. 
Und das ist nicht allein kullinarisch gemeint, 
denn vor allem war es ein 
extremer Augenschmaus!


Dass es so etwas hier, mitten in der Provinz überhaupt gibt!



Die Patisserie Bergmann in Stelzendorf 
ist ein wahres Kleinod und 
ein Genuss für Leib und Seele.

 
Hier spürt man an jedem Detail 
die Liebe, 
mit der alles ausgesucht und arrangiert wird.


Die extrem raffinierten Torten verschafften uns höchste Gaumenfreuden.
 

 Hier nur ein Viertelchen
vom Kuchenglück...
der schlaue Genießer teilt natürlich,
um eine noch größere Auswahl zu haben!


Hier einen Kaffee trinken zu dürfen ist wie ein kleiner Urlaub,
eine Ausfahrt ins Glück.


Aller ist so wunderbar liebevoll zurecht gemacht,
bequeme Kissen im Landhausstil
liegen auf den Stühlen bereit und
jeden Tisch ziert ein
frischer Sommergarten- Strauß.

Die mit viel Geschmack verteilten Decoartikel
machen Lust auf mehr
und so kann man
unterm Dachboden in einem kleinen Deco-Paradies 
ein klein bisschen heile Welt 
mit nach Hause nehmen.



Ich habe mir dieses mattgrüne Kännchen gegönnt
und gleich darauf
ein Minitörtchen
auf meine Art und Weise kreiert
(völlig kalorienfrei) 
als Erinnerung an diesen schönen Tag.
Vielleicht wird das mein neues 
Nadelkissen?



Wer noch mehr über die Tortenzauberei wissen möchte, 

schaut hier oder hier vorbei. 
Auch Angela schwärmt nur in den höchsten Tönen von unserem Ausflug.
Ich kann nur jedem raten,
dort einmal persönlich vorbei zu kommen.
Es lohnt in jedem Fall!

Dienstag, 5. Juli 2016

was kümmert mich...

... mein Geschwätz von gestern?

Also wirklich?
Sagte ich,
dass ich diese Rose nicht leiden kann?





Mit ihren samtig weichen Blüten 
setzt sie wundervolle Akzente in unserem Garten 
und vor allem vorm blauen Häuschen. 

Doch der absolute Oberhammer 
ist meine Oma-Ottilie-Gedenk-Rose
(alias Rosarium Uetersen).

Es ist nur eine Pflanze gewesen, 
die sich unglaublich ausbreitet.
Ein paar Zweige
sind so schwer gewesen, dass sie fast auf den Boden hingen.



Die habe ich abgeschnitten.

Ganze fünf Zweige
und zwei rote.

Das LIEBE ich an unserem Garten!



Ruck Zuck ist ein bombastischer Strauß fertig.


Und hier noch ein Blick auf meine nun endlich blühende "Nostalgie"
und andere Schönheiten.






Samstag, 25. Juni 2016

endlich, die ersten Rosenblüten

Nun ist auch bei uns der Rosensommer angekommen.
Wie schon hier berichtet, habe ich auf die erste Blüte gewartet
und wurde von meiner
unliebsamsten (gibts das?)
Rose mit der 
ersten Blüte überrascht.

Jetzt wurde der Wettstreit,
wer als nächstes 
Blüten öffnent,
NEU
ausgerufen...

und siehe da, gestern Abend
gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


Die linke ist meine "Oma-Ottilie-Gedenk-Rose",
die rechte ist eine Raubritter,
die durch die Hitze gleich wahnsinnig weit offen ist.

Dank einer Freundin weiß ich jetzt auch, 
dass es sich bei der Oma-Rose um eine 
"Rosarium Uetersen" 
handelt.

(bin ganz stolz, dass ich mir das endlich merken kann)

Die nächsten waren heute früh die kleine "Leonardo da Vinci",
die zum ersten Mal blüht (und mir recht hell erscheint?-rechts oben),
meine "Eden" -unten links- , 
die immer noch NUR dicke Knospen hat,
und 
die wunderschöne 
englische Rose
(deren Namen ich auch nicht kenne),
die so einen 
aromatischen Zitronenduft verströmt
und einfach nur zauberhaft nostalgisch aussieht.


Jetzt ist der Sommer da!

Freitag, 24. Juni 2016

die erste Rose

Alle Freunde und Bekannte haben schon wunderschöne Rosen im Garten 
und ich warte immer noch.
(schluchtz)
Sogar die Erdbeeren sind früher dran und sind, 
dank der heutigen Sonne, 
gereift.
Nichts geht über eine sonnengewärmte Erdbeere
(ohne Waschen)
aus dem eigenen Garten.
-Als ich die Fotos geschossen habe, 
habe ich also nebenbei Erdbeeren genascht.-


Bei mir gibt es vom nahegelegenen Wald 
immer Anflug von Fingerhut, 
den ich natürlich sehr gern habe.
Ich freue mich besonders über den weißen. 
Letztes Jahr hatte ich eine einzige Blüte 
und habe im Herbst freizügig den Samen verstreut.

Leider bin ich manchmal so
vergesslich,
dass ich das im Frühjahr nicht mehr weiß.

♥♥♥
 
Das Rennen um die erste Rosenblüte 
hat meine einzige richtig rote Rose
(die in der Mitte der Collage) 
gewonnen.
Leider weiß ich nicht, was das ist, da ich sie 
von der Oma übernommen habe.
Ich muss ehrlich sagen, sie wird etwas stiefmütterlich behandelt,
da sie wahnsinnig lange Triebe hat ,
die herumgangeln ... sie verwöhnt uns auch nicht so
richtig mit Blütenpracht.

Aber in meinem Garten gilt die Devise,
solange es blüht (oder schön aussieht),
darf es hier leben.
Und siehe da, unscheinbar, aber die erste.

 
Dafür haben mich die wilden Rosen und die Pringstrosen entschädigt.
Sie blühen was das Zeug hält!!!
Und seit heute ist auch dieses tolle Exemplar erblüht.


Ich bin nun gespannt,
welche meiner Lieblingsrosen es nun als nächstes schafft.
Immerhin habe ich auch ein paar Neuzugänge...
Da die nächsten Tage heiß werden sollen, ist es wohl bald so weit, denn einige sehen aus, als würden sie bald platzen.
Ich bin gespannt!

Montag, 20. Juni 2016

kleiner, schöner Helfer

Dieses tolle Mitbringsel 
bekam ich letztens von einer lieben Nähfreundin geschenkt.


Nun muss ich sagen, dass ich schon immer mit Maßbändern arbeite 
und als Lineal ein großes durchsichtiges Patchworklineal 
zum Zuschneiden schätzen gelernt habe.

ALSO WOZU NOCH EINS?

Säume und Nahtzugaben muss ich nicht mehr abmessen,
da kann ich mich auf mein 
erfahrenes Augenmaß verlassen.

Jetzt habe ich mich von der Nützlichkeit 
dieses kleinen Helfers doch überzeugen können.
Es kennt doch jeder die sogenannten Taschenboden-Ecken?

Diese brauche ich z.B. auch, wenn ich meine kleinen TaTüTas anfertige.


Wenn es schnell gehen soll,
dann ist es mit dem Augenmaß manchmal nicht so prickelnd...
Bei einem meiner letzen Versuche war da schon die ein oder andere Linie schief. Ärgerlich, wenn man dann auftrennen muss!



Nun messe ich mir die Strecke wie gewohnt
(und so wie ich es auch mit dem Maßband machen würde) ab.

Jetzt kommt der Trick:
 


An meinem neuen Lineal ist eine kleine, T-förmige Ausstanzung.
Hier kann ich meine darunter liegende Naht sehen
und meine Markierungen 
genau im rechten Winkel 
zur Naht anbringen.

Für so kleine Fisselarbeiten also richtig
PERFEKT!

PS: Wer so ein kleines Teil möchte, es gibt sie ab demnächst beim Fachhändler Deines Vertrauens... ;-)



 

 

Samstag, 16. April 2016

Das große Backen - zweiter Teil



In meinem letzten Post habe ich schon 
vom großen Vorhaben berichtet.
Es ist ja nicht allein mit dem Backtag getan, denn auch das Schneiden 
und zu Päckchen arrangieren gehört dazu.
Deshalb gilt mein besonderer Dank den vielen Helferlein
und denen, die mir ihre Hilfe angeboten haben.

Für etwas mehr als 70 Dankeschön-Päckchen 
zur Konfirmation haben wir 20 Blechkuchen gebacken.
Von meiner ersten Liste (von vor zwei Jahren) 
hatte ich den LPG- und den Nougat-Kuchen gestrichen 
 und dafür Rezepte umfunktioniert, die normalerweise für eine Springform ausgelegt sind. 

So kamen der Apfel- und der Konfettikuchen dazu.
Den Mooskuchen hatte ich damals auch schon auf der Liste stehen, 
habe ihn aber nicht gebacken, 
da ich ihn noch nie vorher probiert hatte. 
(Das Rezept stelle ich in den nächsten Tagen vor.)

Am Backtag hatte ich gute, alte Musik aufgelegt, 
alle Zutaten in der Küche gelagert 
(damit alle die gleiche Temperatur haben) 
und mir vorgenommen, den Tag zu genießen.

Es kommt doch sehr auf die Einstellung zu den Dingen an, 
ob es einen stresst oder Freude bereitet.

Früher wurde viel gebacken.
Meist gab es einen Sonntagskuchen, 
aber auf alle Fälle zu allen möglichen Festen. 

 Da ich nicht so viel Routine beim Backen habe, habe ich mich immer vorm Hefeteig gedrückt. Den Lieblingskuchen meines Mannes
haben wir uns deshalb von der Mama backen lassen. ;-)
Aber zu diesem Anlass wollte ich mich nicht lumpen lassen und habe (im wahrsten Sinne des Wortes) die Ärmel hochgekrempelt.



Meine beiden Hefeteigkuchen waren der Rupfkuchen
-mit Johannisbeeren und Kokosstreuseln-
mein momentaner Favorit!!!
&
der Speckfettkuchen.
Ich weiß, das klingt irgendwie nicht so appetitlich.
Es ist ein Stachelbeerkuchen,
der ein Topping aus gerösteten Mandeln hat
und aussieht wie Griebenschmalz, Fettbrot
oder wie man das sonst so nennt.
 
 
Nie im Leben hätte ich den ausgesucht!
Da mir aber eine ehemalige Schulkameradin vorgeschwärmt hat,
es sei ihr absoluter Lieblingskuchen,
musste er versucht werden!
 
Und wirklich, er ist ein Traum.
Gerade das Spiel zwischen süß und sauer 
macht ihn so interessant. 

 
Da an meinem großen Backtag draußen 
das herrlichste Frühlingswetter lockte,
gönnte ich mir, zwischen etlichen Abwaschgängen 
meiner Mixstäbe und Rührschüsseln, 
eine kleine Kaffeepause
auf Balkonien.


Dazu erfreuten mich die Überreste
unserer Tischdeko,
die sich draußen länger halten
als im Haus.
☕☕☕
Übrigens vielen Dank an Claudia für den süßen Kaffeebecher. 


Die fertigen Kuchentaschen
standen bis zu ihrer Abreise kühl gelagert 
im Flur.
(Hier fehlte übrigens schon die erste Tour.)