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Sonntag, 1. November 2015
Hochsaison zum Kuscheln
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Was liegt da näher, es sich abends zu Hause kuschlig zu machen.
Für eine Stammkundin hatte ich schon länger den Auftrag, eine große Kuscheldecke mit Fuchsmotiven zu nähen. Nun wurde es Zeit, dieses Projekt in Angriff zu nehmen.
Für mich war klar, zu Füchsen passt am besten orange, so habe ich die Rückseite der Decke mit fluffig weichem Kuschelfleece verarbeitet. Schließlich soll die Decke zum Einwickeln und Schmusen einladen.
Die Söhne der Kundin haben schon Decken mit Namen bekommen und damit es keinen Streit gibt, hatte einer davon den Vorschlag erbracht, auf die neue einfach nur "Schmusedecke" zu sticken.
Ich finde die Idee wirklich gut. Frei nach dem Motto: "Meine Decke, deine Decke, die Schmusedecke ist für alle da."
Als ich das fertige Stück im Freien fotografierte lies es sich nicht vermeiden, dass die nunlängeren Schatten der fast entlaubten Bäume darüber tanzten. Das hilt jedoch den kleinen Besucher, einen Marienkäfer, nicht davon ab, sich auf der weichen Seite einen Rastplatz zu suchen. :o)
Für die zweite Decke hatte ich den Auftrag, nach einem Stoff mit Feuerwehren oder Polizeiautos zu suchen. Gar nicht so einfach... süße kleine Babyfahrzeuge gibt es genug. Aber die neue Decke sollte doch etwas cooler werden!
Ich habe mich gefreut, dass ich mit einem tollen Stöffchen allen Wünschen gerecht werden konnte. Es hat zwas etwas gedauert, denn er wurde direkt über den großen Teich geliefert, aber es hat sich doch gelohnt, darauf zu warten. Hier gibt es nun Feuerwehren, Rettungswagen, Polizeiautos und Motorräder, eben alles was das junge(n) Herz höher schlagen lässt. Dir Rückseite habe ich passend zum Feuerwehrthema in rot gewählt.
Auf einen Schriftzug haben wir verzichtet und drei rockige Sterne appliziert. Obwohl mir überm Arbeiten schon der Gedanke gekommen ist, sie "Rettungsdecke" zu nennen. :-D
Montag, 26. Oktober 2015
stoffsüchtig
Ich muss mich outen, ich gehöre zu den STOFF- süchtigen.
Textilien begleiten mich schon seit meiner Kindheit.
Fürs Puppenhaus wurden kleine Kissen und Teppiche geschnitten, meine "dürre Puppe" (ich habe sie wirklich so genannt, es war eine Ost-Ersatz-Barbie, die mein Schwager! gewonnen und mir dankenderweise überlassen hat- ich liebe ihn noch heute dafür ♥) habe ich neu eingekleidet, damals noch mit vielen offenen Kanten und wenigen Handnähten. :-D
Dann gab es das Knopfglas meiner Mutter, mit dem ich als Kleinkind schon Reihen legte, Farben und Größen sortierte (vielleicht auch Härtegrad & Geschmack testete- daran erinnere ich mich nicht mehr so genau). Als Teeny wollte ich coole Klamotten und schnippelte mir aus Jeansresten neue Teile zusammen. Mit 14 nähte ich meine erste Hose aus farbigen Bettlaken, denn an Popeline mangelte es und die nagelneuen Flanellunterhosen meines Opas wurden zu Ärmeln eines kuscheligen Pullis verarbeitet.
Trotz dem sich bei mir unheimlich viele Stoffe stapeln und ich mich wirklich schlecht von ausgedienten Dingen trennen kann (denn man kann sie umfunktionieren), komme ich nicht umhin, mich immer wieder von diversen Angeboten verführen zu lassen.
Im Sommer hatte ich zusammen mit Angela die Ehre, für die Firma Kurt Frowein Stoffe zu verarbeiten. Wir entschieden uns dafür, aus der unendlichen Auswahl der ursprünglichen Patchworkstoffe, Dirndl zu nähen. Was daraus wurde kann man hier & hier nachlesen. ;o)
An diesem Wochenende fuhren wir nun zur Handover-Party in Wuppertal und konnten das Stofflager besuchen, bestaunen und naja, nicht plündern - wir konnten gesittet einkaufen.
Es gibt auf dem deutschen Markt eine Vielzahl an Stoffen, aber hier bekommt man einige tolle Raritäten, die von amerikanischen Topdesignern entworfen und direkt über den großen Teich geliefert wurden.
Ich habe mir ein paar besondere Schätzchen ausgesucht, die sich schön in meinen vorhandenen Bestand einreihen und auf Verarbeitung warten. Ich freu mich schon drauf, die Ideen sprudeln schon. Aber erst warten noch einige Aufträge und vorweihnachtliche Bestellungen, ich muss mich also gedulden.
Vielen Dank für den herzlichen Empfang der Familie Frowein und allen Mitarbeitern, die sich mit diesem Event so viel Mühe gegeben haben, vor allem aber unserem Lieblings-Vertreter, der uns die ganze Strecke hin und zurück schaukelte. Wir hatten viel Spaß auf der Fahrt und ich freue mich besonders über die liebe Bekanntschaft mit Becky, die die gleiche Leidenschaft plagt, die Stoffsucht. ;o)
Textilien begleiten mich schon seit meiner Kindheit.
Fürs Puppenhaus wurden kleine Kissen und Teppiche geschnitten, meine "dürre Puppe" (ich habe sie wirklich so genannt, es war eine Ost-Ersatz-Barbie, die mein Schwager! gewonnen und mir dankenderweise überlassen hat- ich liebe ihn noch heute dafür ♥) habe ich neu eingekleidet, damals noch mit vielen offenen Kanten und wenigen Handnähten. :-D
Dann gab es das Knopfglas meiner Mutter, mit dem ich als Kleinkind schon Reihen legte, Farben und Größen sortierte (vielleicht auch Härtegrad & Geschmack testete- daran erinnere ich mich nicht mehr so genau). Als Teeny wollte ich coole Klamotten und schnippelte mir aus Jeansresten neue Teile zusammen. Mit 14 nähte ich meine erste Hose aus farbigen Bettlaken, denn an Popeline mangelte es und die nagelneuen Flanellunterhosen meines Opas wurden zu Ärmeln eines kuscheligen Pullis verarbeitet.
Trotz dem sich bei mir unheimlich viele Stoffe stapeln und ich mich wirklich schlecht von ausgedienten Dingen trennen kann (denn man kann sie umfunktionieren), komme ich nicht umhin, mich immer wieder von diversen Angeboten verführen zu lassen.
Im Sommer hatte ich zusammen mit Angela die Ehre, für die Firma Kurt Frowein Stoffe zu verarbeiten. Wir entschieden uns dafür, aus der unendlichen Auswahl der ursprünglichen Patchworkstoffe, Dirndl zu nähen. Was daraus wurde kann man hier & hier nachlesen. ;o)
An diesem Wochenende fuhren wir nun zur Handover-Party in Wuppertal und konnten das Stofflager besuchen, bestaunen und naja, nicht plündern - wir konnten gesittet einkaufen.
Es gibt auf dem deutschen Markt eine Vielzahl an Stoffen, aber hier bekommt man einige tolle Raritäten, die von amerikanischen Topdesignern entworfen und direkt über den großen Teich geliefert wurden.
Und als wäre das nicht schon
Verführung genug,
hatten wir auch noch die Gelegenheit bei dieser Firma für Spitzen, Borten und Bänder einzukaufen.
Ich habe mir ein paar besondere Schätzchen ausgesucht, die sich schön in meinen vorhandenen Bestand einreihen und auf Verarbeitung warten. Ich freu mich schon drauf, die Ideen sprudeln schon. Aber erst warten noch einige Aufträge und vorweihnachtliche Bestellungen, ich muss mich also gedulden.
Vielen Dank für den herzlichen Empfang der Familie Frowein und allen Mitarbeitern, die sich mit diesem Event so viel Mühe gegeben haben, vor allem aber unserem Lieblings-Vertreter, der uns die ganze Strecke hin und zurück schaukelte. Wir hatten viel Spaß auf der Fahrt und ich freue mich besonders über die liebe Bekanntschaft mit Becky, die die gleiche Leidenschaft plagt, die Stoffsucht. ;o)
Samstag, 2. Februar 2013
Die zarte Versuchung...
... muss nicht immer lila sein!
Eine weitere Decke gibt es in pastelligen Tönen, ganz romantisch in rot/rosa/grün.
Die Rückseite ist mit einem cremefarbenen Ökoteddy versehen. Für alle, die es ganz natürlich mögen.
Highlight ist die gedruckte Rose im Kreuzstich- Look.
Eine weitere Decke gibt es in pastelligen Tönen, ganz romantisch in rot/rosa/grün.
Die Rückseite ist mit einem cremefarbenen Ökoteddy versehen. Für alle, die es ganz natürlich mögen.
Highlight ist die gedruckte Rose im Kreuzstich- Look.
Donnerstag, 31. Januar 2013
Kuschelzeit
...aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt, mit den richtigen Zutaten verziert und und einem superkuscheligen Rückenstoff versehen, schon ist sie fertig.
Hier im klassischen rot/blau/weiß und ganz himmlisch, wolkenweichem Plüschfell.
Das lässt nicht nur kleine Herzen höher schlagen. ;o)
Hier im klassischen rot/blau/weiß und ganz himmlisch, wolkenweichem Plüschfell.
Das lässt nicht nur kleine Herzen höher schlagen. ;o)
Mittwoch, 30. Januar 2013
Aus Fehlern wird man klug...
Es gibt ja wirklich richtige Künstlerinnen unter den Quiltern und Patchworkern. Ich bewundere ihre Arbeiten, die sie doch meist als "Weg zum Ziel" zu verstehen, denn solche Kunstwerke dauern sehr lange und sind sehr arbeitsintensiv.
Eine dieser tollen Expertinnen, die ich auch persönlich kennenlernen durfte, ist Patchworkangela. Ich könnte wohl nicht so viel Geduld aufbringen und wochenlang an einem Stück herumwerkeln.
Bei Hollarix geht es mit einer gehörigen Portion Pragmatismus ans Zuschneiden. Große und kleine Quadrate, eine Skizze und
... auch immer wieder Improvisation.
Meistens entstehen die schönsten und ungewöhnlichsten Dinge, wenn man mal einen Fehler macht!
Dann muss man neue Wege finden...
Eine dieser tollen Expertinnen, die ich auch persönlich kennenlernen durfte, ist Patchworkangela. Ich könnte wohl nicht so viel Geduld aufbringen und wochenlang an einem Stück herumwerkeln.
Bei Hollarix geht es mit einer gehörigen Portion Pragmatismus ans Zuschneiden. Große und kleine Quadrate, eine Skizze und
... auch immer wieder Improvisation.
Meistens entstehen die schönsten und ungewöhnlichsten Dinge, wenn man mal einen Fehler macht!
Dann muss man neue Wege finden...
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