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Dienstag, 12. Juli 2016

Ein Ausflug ins Schlaraffenland...

... durfte ich am Wochenende mit meinen Freundinnen erleben. 
Und das ist nicht allein kullinarisch gemeint, 
denn vor allem war es ein 
extremer Augenschmaus!


Dass es so etwas hier, mitten in der Provinz überhaupt gibt!



Die Patisserie Bergmann in Stelzendorf 
ist ein wahres Kleinod und 
ein Genuss für Leib und Seele.

 
Hier spürt man an jedem Detail 
die Liebe, 
mit der alles ausgesucht und arrangiert wird.


Die extrem raffinierten Torten verschafften uns höchste Gaumenfreuden.
 

 Hier nur ein Viertelchen
vom Kuchenglück...
der schlaue Genießer teilt natürlich,
um eine noch größere Auswahl zu haben!


Hier einen Kaffee trinken zu dürfen ist wie ein kleiner Urlaub,
eine Ausfahrt ins Glück.


Aller ist so wunderbar liebevoll zurecht gemacht,
bequeme Kissen im Landhausstil
liegen auf den Stühlen bereit und
jeden Tisch ziert ein
frischer Sommergarten- Strauß.

Die mit viel Geschmack verteilten Decoartikel
machen Lust auf mehr
und so kann man
unterm Dachboden in einem kleinen Deco-Paradies 
ein klein bisschen heile Welt 
mit nach Hause nehmen.



Ich habe mir dieses mattgrüne Kännchen gegönnt
und gleich darauf
ein Minitörtchen
auf meine Art und Weise kreiert
(völlig kalorienfrei) 
als Erinnerung an diesen schönen Tag.
Vielleicht wird das mein neues 
Nadelkissen?



Wer noch mehr über die Tortenzauberei wissen möchte, 

schaut hier oder hier vorbei. 
Auch Angela schwärmt nur in den höchsten Tönen von unserem Ausflug.
Ich kann nur jedem raten,
dort einmal persönlich vorbei zu kommen.
Es lohnt in jedem Fall!

Dienstag, 5. Juli 2016

was kümmert mich...

... mein Geschwätz von gestern?

Also wirklich?
Sagte ich,
dass ich diese Rose nicht leiden kann?





Mit ihren samtig weichen Blüten 
setzt sie wundervolle Akzente in unserem Garten 
und vor allem vorm blauen Häuschen. 

Doch der absolute Oberhammer 
ist meine Oma-Ottilie-Gedenk-Rose
(alias Rosarium Uetersen).

Es ist nur eine Pflanze gewesen, 
die sich unglaublich ausbreitet.
Ein paar Zweige
sind so schwer gewesen, dass sie fast auf den Boden hingen.



Die habe ich abgeschnitten.

Ganze fünf Zweige
und zwei rote.

Das LIEBE ich an unserem Garten!



Ruck Zuck ist ein bombastischer Strauß fertig.


Und hier noch ein Blick auf meine nun endlich blühende "Nostalgie"
und andere Schönheiten.






Samstag, 25. Juni 2016

endlich, die ersten Rosenblüten

Nun ist auch bei uns der Rosensommer angekommen.
Wie schon hier berichtet, habe ich auf die erste Blüte gewartet
und wurde von meiner
unliebsamsten (gibts das?)
Rose mit der 
ersten Blüte überrascht.

Jetzt wurde der Wettstreit,
wer als nächstes 
Blüten öffnent,
NEU
ausgerufen...

und siehe da, gestern Abend
gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


Die linke ist meine "Oma-Ottilie-Gedenk-Rose",
die rechte ist eine Raubritter,
die durch die Hitze gleich wahnsinnig weit offen ist.

Dank einer Freundin weiß ich jetzt auch, 
dass es sich bei der Oma-Rose um eine 
"Rosarium Uetersen" 
handelt.

(bin ganz stolz, dass ich mir das endlich merken kann)

Die nächsten waren heute früh die kleine "Leonardo da Vinci",
die zum ersten Mal blüht (und mir recht hell erscheint?-rechts oben),
meine "Eden" -unten links- , 
die immer noch NUR dicke Knospen hat,
und 
die wunderschöne 
englische Rose
(deren Namen ich auch nicht kenne),
die so einen 
aromatischen Zitronenduft verströmt
und einfach nur zauberhaft nostalgisch aussieht.


Jetzt ist der Sommer da!

Freitag, 24. Juni 2016

die erste Rose

Alle Freunde und Bekannte haben schon wunderschöne Rosen im Garten 
und ich warte immer noch.
(schluchtz)
Sogar die Erdbeeren sind früher dran und sind, 
dank der heutigen Sonne, 
gereift.
Nichts geht über eine sonnengewärmte Erdbeere
(ohne Waschen)
aus dem eigenen Garten.
-Als ich die Fotos geschossen habe, 
habe ich also nebenbei Erdbeeren genascht.-


Bei mir gibt es vom nahegelegenen Wald 
immer Anflug von Fingerhut, 
den ich natürlich sehr gern habe.
Ich freue mich besonders über den weißen. 
Letztes Jahr hatte ich eine einzige Blüte 
und habe im Herbst freizügig den Samen verstreut.

Leider bin ich manchmal so
vergesslich,
dass ich das im Frühjahr nicht mehr weiß.

♥♥♥
 
Das Rennen um die erste Rosenblüte 
hat meine einzige richtig rote Rose
(die in der Mitte der Collage) 
gewonnen.
Leider weiß ich nicht, was das ist, da ich sie 
von der Oma übernommen habe.
Ich muss ehrlich sagen, sie wird etwas stiefmütterlich behandelt,
da sie wahnsinnig lange Triebe hat ,
die herumgangeln ... sie verwöhnt uns auch nicht so
richtig mit Blütenpracht.

Aber in meinem Garten gilt die Devise,
solange es blüht (oder schön aussieht),
darf es hier leben.
Und siehe da, unscheinbar, aber die erste.

 
Dafür haben mich die wilden Rosen und die Pringstrosen entschädigt.
Sie blühen was das Zeug hält!!!
Und seit heute ist auch dieses tolle Exemplar erblüht.


Ich bin nun gespannt,
welche meiner Lieblingsrosen es nun als nächstes schafft.
Immerhin habe ich auch ein paar Neuzugänge...
Da die nächsten Tage heiß werden sollen, ist es wohl bald so weit, denn einige sehen aus, als würden sie bald platzen.
Ich bin gespannt!

Samstag, 16. April 2016

Das große Backen - zweiter Teil



In meinem letzten Post habe ich schon 
vom großen Vorhaben berichtet.
Es ist ja nicht allein mit dem Backtag getan, denn auch das Schneiden 
und zu Päckchen arrangieren gehört dazu.
Deshalb gilt mein besonderer Dank den vielen Helferlein
und denen, die mir ihre Hilfe angeboten haben.

Für etwas mehr als 70 Dankeschön-Päckchen 
zur Konfirmation haben wir 20 Blechkuchen gebacken.
Von meiner ersten Liste (von vor zwei Jahren) 
hatte ich den LPG- und den Nougat-Kuchen gestrichen 
 und dafür Rezepte umfunktioniert, die normalerweise für eine Springform ausgelegt sind. 

So kamen der Apfel- und der Konfettikuchen dazu.
Den Mooskuchen hatte ich damals auch schon auf der Liste stehen, 
habe ihn aber nicht gebacken, 
da ich ihn noch nie vorher probiert hatte. 
(Das Rezept stelle ich in den nächsten Tagen vor.)

Am Backtag hatte ich gute, alte Musik aufgelegt, 
alle Zutaten in der Küche gelagert 
(damit alle die gleiche Temperatur haben) 
und mir vorgenommen, den Tag zu genießen.

Es kommt doch sehr auf die Einstellung zu den Dingen an, 
ob es einen stresst oder Freude bereitet.

Früher wurde viel gebacken.
Meist gab es einen Sonntagskuchen, 
aber auf alle Fälle zu allen möglichen Festen. 

 Da ich nicht so viel Routine beim Backen habe, habe ich mich immer vorm Hefeteig gedrückt. Den Lieblingskuchen meines Mannes
haben wir uns deshalb von der Mama backen lassen. ;-)
Aber zu diesem Anlass wollte ich mich nicht lumpen lassen und habe (im wahrsten Sinne des Wortes) die Ärmel hochgekrempelt.



Meine beiden Hefeteigkuchen waren der Rupfkuchen
-mit Johannisbeeren und Kokosstreuseln-
mein momentaner Favorit!!!
&
der Speckfettkuchen.
Ich weiß, das klingt irgendwie nicht so appetitlich.
Es ist ein Stachelbeerkuchen,
der ein Topping aus gerösteten Mandeln hat
und aussieht wie Griebenschmalz, Fettbrot
oder wie man das sonst so nennt.
 
 
Nie im Leben hätte ich den ausgesucht!
Da mir aber eine ehemalige Schulkameradin vorgeschwärmt hat,
es sei ihr absoluter Lieblingskuchen,
musste er versucht werden!
 
Und wirklich, er ist ein Traum.
Gerade das Spiel zwischen süß und sauer 
macht ihn so interessant. 

 
Da an meinem großen Backtag draußen 
das herrlichste Frühlingswetter lockte,
gönnte ich mir, zwischen etlichen Abwaschgängen 
meiner Mixstäbe und Rührschüsseln, 
eine kleine Kaffeepause
auf Balkonien.


Dazu erfreuten mich die Überreste
unserer Tischdeko,
die sich draußen länger halten
als im Haus.
☕☕☕
Übrigens vielen Dank an Claudia für den süßen Kaffeebecher. 


Die fertigen Kuchentaschen
standen bis zu ihrer Abreise kühl gelagert 
im Flur.
(Hier fehlte übrigens schon die erste Tour.)

Mittwoch, 13. April 2016

Das große Backen

Wie schon hier beschrieben, hatte ich mir als Dankeschön für unsere Konfirmation vorgenommen, nach alter Tradition selbst zu backen.
Vor zwei Jahren hatte ich das Ganze 
mit Hilfe von Freunden und Familie schon einmal vollbracht 
und möchte von meinem jetztigen Back-Event berichten.

Ich habe vorher unsere Familien-Rezeptbücher gewälzt, 
im Internet gesucht und die leckersten Rezepte aus 
diesem kultigen Backbuch entnommen. 
Unsere Kuchen-Bibel
(Ich glaube, dieses Buch gibt es in fast jeder Thüringer Küche.)







Gudrun Dietze ist die ungekrönte Thüringer Backkönigin und wie einst die Gebrüder Grimm hat sie für uns die tollsten Rezepte zusammengetragen, ausprobiert und festgehalten.
Keine Modetorten, kein chemischer Schnickschnack, 
einfache leckere Sonntags- , Fest- & Kirmeskuchen.
Dafür immer wieder DANKE!


Die Vorbereitung und Organisation nam einen beträchtlichen Teil der Zeit in Anspruch.


Nur gut, dass man sich heute mit einer Excel- Liste helfen kann. ;-)
Man muss nur wirklich darauf achten, alles einzutragen.
Da wir ab vom Schuss wohnen, wollte ich sicher gehen, dass ich nicht ständig zum Nachbarn rennen muss, 
wenn mir etwas fehlt. 
Es bietet sich auch an, die Mengen großzügig aufzurunden, 
damit hinterher nicht alle Vorräte geplündert sind. 

Ich brauchte z.B. unglaubliche 63 Eier für 13 Kuchen!


Ganz wichtig:
Kuchenbretter und ein Kuchengestell

Vielleicht findet sich das bei manchem noch auf dem Dachboden?
Ich kann mich jedenfalls nicht von diesen 
alten Handwerkssachen trennen.
Und hier hat es sich wirklich als sehr hilfreich erwiesen,
denn wer hat zu Hause schon Platz wie in einer 
Konditorei?


Am Mittwoch Abend habe ich zwei Kuchenböden gebacken, am Donnerstag glühte unser Herd von 8 bis 18Uhr. Da die Cousine (mit Backambitionen) noch studiert und Semesterferien hatte, wurde sie kurzerhand 
zum Heinzelmännchen abkommandiert. 
Zwei weitere Kuchen hat meine Mutti geliefert 
und fünf habe ich bei einer original Thüringer Backfrau
in Auftrag gegeben.

Folgende Kuchen haben wir gebacken:

Eierlikörcremekuchen
Eiscremekuchen
Apfelkuchen
Lila Kuh
versunkener Streuselkuchen
Konfettikuchen
Speckfettkuchen
Zitronenkuchen
Rupfkuchen
Buttermilchkuchen
Quark-Mandarinen-Kuchen
Nusskuchen
Mooskuchen
Streuselkuchen
Mohnkuchen
Schoko-Quark-Kuchen
Apfelmus-Johannisbeer-Kuchen
Stachelbeerkuchen
Preiselbeerkuchen
Heidelbeerkuchen











Donnerstag, 7. April 2016

Tradition aus der Kindheit


In unserer Familie stand eine Konfirmation ins Haus. 
Da macht man sich natürlich Gedanken, wie man das Fest organisiert und gestaltet. 

Hier im schönen Oberfranken ist es üblich, 
als Dankeschön für die vielen Geschenke der Verwandten und Bekannten 
"Küchla" zu backen (bzw. lassen). 
Auch der ein oder andere Bäckerkuchen wird verschenkt, 
doch in den letzten Jahren gab es 
-sicher aus Kosten- und Arbeitsersparnisgründen- 
immer öfter den Griff zur Flasche. 
Also Weinflasche.

Da ich sich in unserem Keller diverse Flaschen häuften, ich mich mit den Sorten nicht auskenne (empfindet nicht jeder einen anderen Wein als gut?) und leider diese in Fett ausgebackenen heimischen Spezialitäten nicht mag, 
musste ich mir irgend etwas einfallen lassen.

Wie war das bei uns früher?
Da wurde noch selbst gebacken. Blechkuchen, viele Sorten,
die in winzige Stückchen geschnitten und zu einem bunten Teller
zusammengestellt wurden.
Bekam man so ein Päckchen, dann wurde die Verkostung des selben
mit allen Familienmitgliedern zelebriert.
Auch diese Stücke konnte man noch teilen!
Die leckersten Stückchen wurden gekürt und zu Kaffee, Tee oder Kakao genossen.


Und genau so etwas wollte ich ich auch!
Gesagt, getan, alte Rezeptbücher gewälzt, bei Mutti um Rat gefragt.

Mit Hilfe von Familie und Freunden lässt sich so etwas auch heute noch stemmen.
In den nächsten Tagen, zeige ich ein paar
Einblicke in Rührschüsseln und auf Kuchenbleche.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Sommer ade


Liegt es an dem tollen Sommer, den wir in diesem Jahr hatten oder an mir? Ich trauere der warmen Jahreszeit doch sehr hinterher.
Ich genieße jeden Sonnenstrahl, der noch zu erhaschen ist und freue mich über alle Blüten im Garten.
Im Einzelhandel gibt es ja seit August schon die ersten Herbstkollektionen, super, wenn man noch etwas für den Urlaub braucht (immerhin haben wir Bayern erst im Aug/Sept Ferien). Am meisten geschockt war ich allerdings, als ich Anfang September auf die ersten Weihnachtsartikel gestoßen bin. Muss das wirklich sein?
Ist das wie bei Mordern Talk..., die angeblich keiner leiden mochte, aber alle gekauft haben? Wer bitte isst jetzt schon Dominosteine, Spekulatius und Co.?

Ich will das jetzt noch nicht!!! 
AAHHH!!!

Lasst uns doch den schönen Herbst genießen. Es ist Erntemonat, die Natur überschüttet uns mit Leckereien. Der Winter kommt noch früh genug.




 Kocht Euch, wenn es kalt wird, eine scharfe Ingwer-Kürbissuppe und probiert die neuen Äpfel.


Auf unserem Wochenendspaziergang haben wir ein Nasch- Stelle der Hornissen entdeckt. Eigentlich haben wir gehofft, endlich das Nest zu finden, denn in diesem Sommer hatten wir sehr oft Besuch von Hornissen. Sicher haben sie irgendwo in der Nähe ihre Behausung.

Vor ein paar Jahren gab es im Dorf ein Hornissennest auf einem Dachboden. Sie stehen unter Naturschutz und sind nicht aggressiv. Auf jeden Fall lassen sie den Menschen in Ruhe, sind aber Wespen gegenüber ziemlich rabiat. Ich durfte mich selbst davon überzeugen, denn ich konnte beobachten, wie eine Hornisse an unserem Fliederbaum eine Wespe genüsslich verspeiste.



Sonntag, 3. Mai 2015

Nie mehr einzelne Socken!


Nervt es Euch auch so, dass die Waschmaschine Socken frisst? Und dass man dann so gut wie nie das richtige Pärchen findet, wenn man sie wieder in den Schrank räumen will? Bei mir wird eine ganze Schublade von solchen Einzelkindern besiedelt, die alle auf ihre Zwillinge warten...manche ihr ganzes Restleben lang.

Hier habe ich was tolles gefunden, das Abhilfe schafft.

Socken-Nuppsis, -Zwickis oder -Klemmen,
wie auch immer diese Dinger richtig heißen,
ich liebe sie.

 Es gibt sie in vielen Ausführungen, ich finde diese Sorte toll, da sie wirklich wenig Stoff verdecken und wirklich gur halten. Ich knibbele das Sockenpaar immer am Schaft zusammen, damit genug "Wasser und Seife" an die wichtigen Stellen kommt.



Sie halten die Tortour in der Waschmaschine aus, man kann sie so wie sie sind aufhängen oder in den Trockner schmeißen.
Gelobt sei der Erfinder dieser Teile!!!

Da ich mir noch mal Nachschub bestellt habe und mein kleines Körbchen im Bad überquoll, habe ich mir ein Badutensilo genäht. Hier sind sie gut aufgehoben. So finden die uralten Stoffschätzchen im Blaudruck auch endlich eine Verwendung.

 


Hm,  und dann hab ich doch festgestellt, dass meine Stifte da auch hervorragend hineinpassen würden...
ich denke, da müssen noch einige Exemplare folgen. ;o)

Samstag, 4. April 2015

Kommt der Hase durch den Schnee?

Trotz geschlossener Schneedecke...
der Hase kommt, er hält sich an seinen Terminkalender, egal ob Sturm oder Schnee. Und mal ehrlich, hatten wir nicht grüne Weihnachten? Also was solls?


Meine drei großen Bellis links im Bild sind gestern total eingeschneit gewesen. Mittlerweile haben sie sich erholt und auch die wunderschönen Tulpen haben den Frost überstanden.




Diese tollen Osterimpressionen wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ich war letzte Woche bei einer Freundin zum österlichen Kaffee eingeladen und da musste ich einfach diesen herrlich gedeckten Tisch fotografieren. Sie hat für jeden Gast einen kleinen Minihasen gehäkelt und in ein halbes Ei mit Kresse gesetzt. Das ist so eine niedliche Idee!
Hier gibt es übrigens das Rezept zu diesen tollen Spiegelei- Plätzchen. Geht wirklich schnell und schmeckt lecker!

Dann bleibt mir nur noch
ein schönes Osterfest zu wünschen!


Freitag, 6. März 2015

es grünt so grün...

Meteorologischer Frühlingsanfang, dass ich nicht lache... es hat sich wohl noch kein Meteorologe nach Oberfranken verirrt. Heiß ja auch bayrisches Sibirien!




Vor ein paar Tagen sah es bei uns noch so aus:

Unser Vogelhaus hat eine riesige Haube auf, die Kinder ernten Monster- Eiszapfen und vor dem Haus hat jeder eine Schneehöhle. (Diese allerdings bekommen eine Mietminderung aufgebrummt, weil sich die Wohnfläche täglich verändert.)

So müssen wir uns wohl noch ein Weilchen mit der Vorfreude auf den Frühling begnügen.

Die meisten Menschen planen jetzt ihren Jahresurlaub und was fällt mir da gleich wieder ein?
Natürlich meine WATTEpad-BÖXLIs für unterwegs. ;o)

Dieses Mal habe ich ein hellgrünes Wachstuch verarbeitet, ganz clean nur mit weißen Punkten, in einer anderen Variante mit einem grünen Wachstuch auf dem sich ab und zu kleine Röschchen tummeln und einem beschichteten rosa Stoff aus der Hilco-Hilde-Serie.
Sie sehen doch wirklich schon nach ein bisschen frischem Frühlingsgrün mit den ersten Blütengrüßen aus.




Naja und fürs Gemüt holen wir uns doch ab und zu einfach ein bisschen Farbe in Form von Blumen ins Haus, dann klappts auch mit der Vorfreude auf den Frühling. ;o)





Mittwoch, 4. März 2015

Das Geheimnis der Doppelspur

Heute Morgen lag (mal wieder) frischer Schnee,

da entdeckt man die Spuren der Nacht ja bekanntlich am Leichtesten. Vor unserer Haustür nichts als leicht gezuckerte, weiße Pracht, die die häßlichen grauen Schneereste der letzten Tage überdeckt
und dann DAS:



Ach du Schreck!
Mein Adlerauge sagt mir, eindeutig die Pfotenabdrücke unserer Katze, nur doppelt.
Aber wie hat sie das gemacht???

Hat sie im wahrsten Sinne des Wortes kalte Füße bekommen?

Die Spuren haben ungefähr 50cm Abstand und zwei Pfötchen treffen immer genau in einen Tritt.
Es lässt mir einfach keine Ruhe...
bei mir läuft das Kopfkino ohne Pause und ich stelle mir unser Winterschwergewicht vor, wie sie  leichtfüßig und gazellengleich durch den Schnee springt.
Ist sie vielleicht verliebt? Hat sie die erste Maus im neuen Jahr erwischt?



Es wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben.
Denn eigentlich reden wir zwar viel miteinander, aber wenn ich sie danach frage, schweigt sie sich aus, lässt den Winter/Frühling? hinter sich und kringelt sich gemütlich für ein Schläfchen auf dem Sofa ein.

Sonntag, 25. Januar 2015

immer noch jemand hüllenlos?

Dagegen kann man etwas tun. ;o)
Eine Freundin hat zu Weihnachten einen E-Reader bekommen und wünschte sich eine passende Hülle dazu... Und da eine allein so einsam ist und man auch eine gewisse Auswahl braucht, habe ich gleich ein paar davon nach der Anleitung von Patchworkangela angefertigt.

Die komplette Anleitung (übrigens auch größer für ein Tablet geeignet) bekommt man hier.

Das I- Tüpfelchen der Hüllen sind (meiner Meinung nach) die Zierknöpfe. Angela verwendet auch Schieber oder Gürtelschnallen...der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Zu diesem Anlass suche ich dann in meiner allerheiligsten Knopfschatulle. Ja, das Ding heißt bei mir Schatulle!
Ich habe mich schon als Kind stundenlang mit dem Knopfglas meiner Mutter beschäftigen können... Die Schönsten habe ich mir immer beiseite gelegt und die häßlichen (das waren die langweiligen grauen und schwarzen Männer-Hosen-Knöpfe) wanderten zuerst ins Glas zurück. Damals hatte meine große Schwester ein Schmuckkästchen, das ich immer bewundert habe. Ich habe auch ein paar mal versucht, ihr es (mit unterschiedlichen Methoden) abzuschwatzen. Leider ohne Erfolg. Da meine Schwester sich aber gut daran erinnern konnte, wie versessen ich auf das Teil war, bekam ich es Jahre später bei einer Aufräumaktion doch noch.
Nun hat ja alles seine guten und schlechten Seiten und auch die wunderschöne Schatulle hat ein  Manko. Im Deckel ist eine Postkarte! Fürchterlich und unromantisch und irgendwie degradiert es das Kästchen zum Touristen-Souvenier-Nippes. Aussen hui, innen ...naja?
Aber was soll's. Wir sind alle nicht perfekt!
Und so gibt es die Schatulle immer noch. Heute besitze ich einen kleinen Zubehör- Schrank, in dem ziemlich viele Knopf-Familien und -Kolonien in "Mummiladengläsern" wohnen.




Nur die ältesten Einzelkinder dürfen in dieses edle Gefäß. Ganz besonders freue ich mich über solche Knöpfe, die heute gar nicht mehr hergestellt werden, mit besonderen Formen oder Verziehrungen, eben alle, die anders sind als die anderen...



Der rote Knopf z.B. hat einen winzig kleinen "Fehler", aber den kann man übersehen, weil er einfach schon so alt und sonst so schön ist.


Eigentlich genau wie bei uns Menschen...wir haben auch alle unsere kleinen Macken.
Bei denen, die wir lieben, fällt es uns leicht, sie zu übersehen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Letzte Grüße aus dem Garten

Der Oktober hat uns ja bisher verwöhnt (da hätte ich mir mal einen halb so schönen August gewünscht).

Nachdem jetzt die ersten Herbststürme angekündigt werden, habe ich heute noch mal alles im Garten abgeschnitten, was Regen und Sturm oder einfach die nächsten Tage nicht überstehen wird. Überall noch vereinzelte Rosenblüten und siehe da, es ist noch ein richtig schöner Strauß geworden.






Auch meine Hortensien habe ich kurz unter der Blüte abgeschnitten. Da bin ich mir immer sehr unsicher, da sie schon im Herbst die Ansätze für's nächste Jahr bilden. Aber ich sehe das als Experiment... die  beiden, die ich letztes Jahr eingepflanzt hatte, haben diesen Sommer leider nicht geblüht. Vielleicht im nächsten?






Für solche Momente liebe ich es, einen Garten zu haben. Es steckt zwar immer Arbeit dahinter, aber wenn man sich dann solche Schätze ins Haus holen kann, ist alles vergessen.

Mit etwas Fantasie lassen sich mit einfachen Mitteln tolle Tischdekorationen zaubern. Immerhin besteht unsere Wiese (ich sage absichtlich nicht Rasen, denn das ist keiner!) zum größten Teil aus Moos.



Und zum guten Schluss gab es auch noch eine süße Verlockung, als Belohnung für eine Gefälligkeit die letzten Walderdbeeren aus Nachbars Garten.
Lecker.




Sonntag, 31. August 2014

Riesen- Klee

Das  Glücks-Klee-Finde-Kind  meldet sich zurück.

Anfang der Ferien waren wir mit den Kindern beim Sommer- Zeltlager unseres Sportvereins.
Ich war sehr froh, dass es zwei Tage vorm Zeltaufbau aufgehört hatte, zu regnen.
Das Lager wurde, wie schon in den letzten Jahren, auf einem Wiesengrund aufgeschlagen.

Beim Gepäck schleppen fiel mir doch ein monstermäßig großes Kleeblatt vor meinen Füßen auf!
Da wir aber noch das "Villa"-Zelt (6Personen-Zelt für 4Mädels) aufbauen mussten, habe ich es kurzerhand verschenkt.

Jetzt waren wir kürzlich beim Cachen an einem Waldrand unterwegs und mussten über ein abgeerntetes Feld laufen. Meine Tochter sagte noch zu mir, ich soll die Augen aufhalten, da zwischen den Stoppeln Futterklee wuchs.
Gerade als ich anfangen wollte, ihr einen Vortrag zu halten, dass es bei Futterklee
NIE!!! 
(wirklich nie!)
4-blättrige Kleeblätter gibt, wäre ich fast auf eins getreten.

Es hat leider etwas gelitten, denn ich musste es während unserer ganzen Tour tragen, da ich nichts zum Aufbewahren dabei hatte...
Aber hier könnt Ihr mal den Unterschied zum normalen Klee sehen.
...habe es zu meinen gepressten Exemplaren gelegt.


Wäre ich beim Zelten nicht schon eines Besseren belehrt worden, hätte ich es wirklich nicht geglaubt, aber es ist auch möglich, bei Futterklee vierblättrige Artgenossen zu finden.
Ihr dürft eben nur nicht danach suchen... ;o)