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Dienstag, 5. Juli 2016

was kümmert mich...

... mein Geschwätz von gestern?

Also wirklich?
Sagte ich,
dass ich diese Rose nicht leiden kann?





Mit ihren samtig weichen Blüten 
setzt sie wundervolle Akzente in unserem Garten 
und vor allem vorm blauen Häuschen. 

Doch der absolute Oberhammer 
ist meine Oma-Ottilie-Gedenk-Rose
(alias Rosarium Uetersen).

Es ist nur eine Pflanze gewesen, 
die sich unglaublich ausbreitet.
Ein paar Zweige
sind so schwer gewesen, dass sie fast auf den Boden hingen.



Die habe ich abgeschnitten.

Ganze fünf Zweige
und zwei rote.

Das LIEBE ich an unserem Garten!



Ruck Zuck ist ein bombastischer Strauß fertig.


Und hier noch ein Blick auf meine nun endlich blühende "Nostalgie"
und andere Schönheiten.






Samstag, 25. Juni 2016

endlich, die ersten Rosenblüten

Nun ist auch bei uns der Rosensommer angekommen.
Wie schon hier berichtet, habe ich auf die erste Blüte gewartet
und wurde von meiner
unliebsamsten (gibts das?)
Rose mit der 
ersten Blüte überrascht.

Jetzt wurde der Wettstreit,
wer als nächstes 
Blüten öffnent,
NEU
ausgerufen...

und siehe da, gestern Abend
gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


Die linke ist meine "Oma-Ottilie-Gedenk-Rose",
die rechte ist eine Raubritter,
die durch die Hitze gleich wahnsinnig weit offen ist.

Dank einer Freundin weiß ich jetzt auch, 
dass es sich bei der Oma-Rose um eine 
"Rosarium Uetersen" 
handelt.

(bin ganz stolz, dass ich mir das endlich merken kann)

Die nächsten waren heute früh die kleine "Leonardo da Vinci",
die zum ersten Mal blüht (und mir recht hell erscheint?-rechts oben),
meine "Eden" -unten links- , 
die immer noch NUR dicke Knospen hat,
und 
die wunderschöne 
englische Rose
(deren Namen ich auch nicht kenne),
die so einen 
aromatischen Zitronenduft verströmt
und einfach nur zauberhaft nostalgisch aussieht.


Jetzt ist der Sommer da!

Freitag, 24. Juni 2016

die erste Rose

Alle Freunde und Bekannte haben schon wunderschöne Rosen im Garten 
und ich warte immer noch.
(schluchtz)
Sogar die Erdbeeren sind früher dran und sind, 
dank der heutigen Sonne, 
gereift.
Nichts geht über eine sonnengewärmte Erdbeere
(ohne Waschen)
aus dem eigenen Garten.
-Als ich die Fotos geschossen habe, 
habe ich also nebenbei Erdbeeren genascht.-


Bei mir gibt es vom nahegelegenen Wald 
immer Anflug von Fingerhut, 
den ich natürlich sehr gern habe.
Ich freue mich besonders über den weißen. 
Letztes Jahr hatte ich eine einzige Blüte 
und habe im Herbst freizügig den Samen verstreut.

Leider bin ich manchmal so
vergesslich,
dass ich das im Frühjahr nicht mehr weiß.

♥♥♥
 
Das Rennen um die erste Rosenblüte 
hat meine einzige richtig rote Rose
(die in der Mitte der Collage) 
gewonnen.
Leider weiß ich nicht, was das ist, da ich sie 
von der Oma übernommen habe.
Ich muss ehrlich sagen, sie wird etwas stiefmütterlich behandelt,
da sie wahnsinnig lange Triebe hat ,
die herumgangeln ... sie verwöhnt uns auch nicht so
richtig mit Blütenpracht.

Aber in meinem Garten gilt die Devise,
solange es blüht (oder schön aussieht),
darf es hier leben.
Und siehe da, unscheinbar, aber die erste.

 
Dafür haben mich die wilden Rosen und die Pringstrosen entschädigt.
Sie blühen was das Zeug hält!!!
Und seit heute ist auch dieses tolle Exemplar erblüht.


Ich bin nun gespannt,
welche meiner Lieblingsrosen es nun als nächstes schafft.
Immerhin habe ich auch ein paar Neuzugänge...
Da die nächsten Tage heiß werden sollen, ist es wohl bald so weit, denn einige sehen aus, als würden sie bald platzen.
Ich bin gespannt!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Sommer ade


Liegt es an dem tollen Sommer, den wir in diesem Jahr hatten oder an mir? Ich trauere der warmen Jahreszeit doch sehr hinterher.
Ich genieße jeden Sonnenstrahl, der noch zu erhaschen ist und freue mich über alle Blüten im Garten.
Im Einzelhandel gibt es ja seit August schon die ersten Herbstkollektionen, super, wenn man noch etwas für den Urlaub braucht (immerhin haben wir Bayern erst im Aug/Sept Ferien). Am meisten geschockt war ich allerdings, als ich Anfang September auf die ersten Weihnachtsartikel gestoßen bin. Muss das wirklich sein?
Ist das wie bei Mordern Talk..., die angeblich keiner leiden mochte, aber alle gekauft haben? Wer bitte isst jetzt schon Dominosteine, Spekulatius und Co.?

Ich will das jetzt noch nicht!!! 
AAHHH!!!

Lasst uns doch den schönen Herbst genießen. Es ist Erntemonat, die Natur überschüttet uns mit Leckereien. Der Winter kommt noch früh genug.




 Kocht Euch, wenn es kalt wird, eine scharfe Ingwer-Kürbissuppe und probiert die neuen Äpfel.


Auf unserem Wochenendspaziergang haben wir ein Nasch- Stelle der Hornissen entdeckt. Eigentlich haben wir gehofft, endlich das Nest zu finden, denn in diesem Sommer hatten wir sehr oft Besuch von Hornissen. Sicher haben sie irgendwo in der Nähe ihre Behausung.

Vor ein paar Jahren gab es im Dorf ein Hornissennest auf einem Dachboden. Sie stehen unter Naturschutz und sind nicht aggressiv. Auf jeden Fall lassen sie den Menschen in Ruhe, sind aber Wespen gegenüber ziemlich rabiat. Ich durfte mich selbst davon überzeugen, denn ich konnte beobachten, wie eine Hornisse an unserem Fliederbaum eine Wespe genüsslich verspeiste.



Montag, 29. Juni 2015

Tag der offenen Gartentür

Der Sonntag machte seinem Namen endlich mal wieder alle Ehre und verwöhnte uns mit Sonne, Licht und Wärme...eine gute Gelegenheit, beim "Tag der offenen Gartentür" vorbei zu schauen.

Bei meinen  Eltern "um die Ecke" gab es an diesem Wochenende offene Privatgärten, die schon seit Jahren zu diesem Datum öffnen. Also habe ich alle im Haus ausschlafen lassen und mich auf leisen Sohlen davon geschlichen, meine Mamutschka abgeholt und einen wirklich schönen Vormittag mit ihr zwischen den allerschönsten Rosen, Blumenrabatten und Stauden verbracht.


Der große Garten in Tiefengrün ist ein altes Bauernanwesen, ein Vierseithof, der auch zum Verweilen einläd, denn hier gibt es allerleckersten Kuchen & Kaffee. Bemerkenswert sind die uralten Birnenbäume, die an einem Geführ entlang der Hauswand wachsen.


Im zweiten Garten unterhalb des Gehöfts kam man mit dem Bestaunen der Rosenpracht gar nicht hinterher...
Wie viele verschiedene Sorten auch in einem kleineren Bereich Platz haben und wunderschön zusammenspielen. Die beiden Gärtnerinnen aus Leidenschaft standen ihren Besuchern gern Rede und Antwort, was bei diesem wunderschönen Wetter bestimmt viel Freude gemacht hat.



Ich bin nach wie vor begeistert, was es dort für wunderschöne Rosen gibt und wie geschmackvoll sie in Szene gesetzt worden.
Nur wer selbst einen Garten hat, kann sich annähernd vorstellen, welche Arbeit & Liebe dahinter steckt.


Zu guter Letzt möchte ich aber noch einen kleinen Blick in den Garten meiner Eltern werfen. Hier habe ich meine Kindheit verbracht. Die Bäume, an denen meine Hängematte hing, gibt es nicht mehr... sie sind anderen gewichen (waren alte Krücken) und so wie man sich im Leben verändert, sieht eben auch ein Garten nach vielen Jahren anders aus.
Trotzdem kann ich mich noch gut an die Zeiten erinnern, als ich mit Trixi (unserem Nachbarskind) in der Zinkbadewanne saß oder wir die selbstgebaute Hollywoodschaukel mit Höchstbelastung gequält haben.

Im Sommer wurde mir auf dem Wäschplatz ein kleines Idianerzelt aufgebaut, ein Tippi, mit einem "Mittelmast". Selbst als Kind musste man sich darum kringeln, wenn man ganz ins Zelt passen wollte. Da sich in der Spitze aber immer unheimlich viel fliegendes Getier gesammelt hat, mochte ich das Minizelt nicht so gern. Meine Eltern und Geschwister hatten aber immer gute Einfälle und so zogen sie mir zwischen die Wäschestangen eine Leine ein und hängten mir große Decken darüber. Das sah schon eher aus, wie ein richtiges Zelt. Was sie nicht wussten, die Decken waren dunkel und schwer und darunter war es unheimlich stickig! Ein geschlossenes Auto im Sommer- nix dagegen!
Aber ich habe den Platz und die Bewegungsfreiheit genossen und wohl schon damals gelernt, dass man manchmal im Leben eben Kompromisse eingehen muss.


Meine Eltern haben mich immer auf die kleine Dinge und Details aufmerksam gemacht und mich damit ganz besonders geprägt. Ein ganz dicker Kuss durch die Luft und ein großes DANKE für meine behütete und unbeschwerte Kindheit!

Montag, 20. April 2015

Frühlingsboten

Bei dem herrlichen Wetter zieht es mich magisch nach drausen. Ein paar wunderschöne Frühjahrs-Impressionen habe ich noch geschossen, als die Schatten schon länger wurden aber das Licht so schön ist.

Ich habe mir vorgenommen, zukünftig häufiger ein paar Fotos unter der Rubrik "über den Zaun geschaut" einzustellen. Da mein eigener Garten nicht immer im Vorzeigemodus ist und mir aber ab und zu schöne Bilder von fremden Gärten einfach zeigenswert erscheinen. So sollten wir uns doch öfter an den kleinen und einfachen Dingen erfreuen, denn sie sind ständig um uns, wir müssen sie nur bemerken.


Blauer Himmel und sonnengelbe Osterglocken. Für diese Perspektive saß ich fast unter dem Tisch.
Aber nur so fängt man auch die Hummel im Anflug mit ein. :-D

So sieht der Strauß frontal aus.


Das gehört auch zu den Erinnerungen aus meiner Kindheit: Osterglocken (auch Narzissen) kombiniert mit Lärchengrün. (ok, die Lärche ist noch nicht richtig grün... aber der Wille zählt)
Dafür gibt es einen Ring aus Birkenreisig, das nach dem letzten Sturm im Garten lag.




Wie schön dochdie skelettierten Reste aus dem Herbst sind. Noch sind sie überall zu finden.