Samstag, 22. April 2017

Sie kann nicht groß genug sein!

Ja wer wohl?
Die Kosmetiktasche, wenn frau auf Reisen geht...

Wirklich, 
ich konnte schon einige Male nicht wiederstehen, 
wenn ich eine mit einem schönen Muster gesehen habe,
musste so ein Ding einfach mit.

Aber leider gab es immer wieder ein böses Erwachen.
Es passte nicht alles rein. ☹

Meine Nähfreundin inspirierte mich nun endlich 
in unserer knapp bemessenen gemeinsamen Freizeit ein größere Version auszuprobieren.



Der Stoff lag schon seit einiger Zeit bei mir und wartete auf seine Bestimmung.
(Den habe ich doch tatsächlich mal in Wien gekauft.)
Futter und Paspel passten wie die Faust aufs Auge 
und so habe ich
eine Komposition Ton in Ton ausprobiert.

❋ ❋ ❋

Zur Konfirmation einer lieben Freundin
gab es später die
silber-graue Variante.

Mit Hilfe von Gummilaschen können Flaschen stehen
(und bleiben auch dort).
Sie ist ein richtiges Raumwunder
und ich freue mich schon, 
bald die größere Version als Handtasche oder Reisetasche
auszuprobieren.

Mittwoch, 19. April 2017

Was hab ich nur gemacht?

HILFE, 
mit Entsetzen habe ich festgestellt, 
dass ich hier ja schon eine gefühlte EWIGKEIT nichts mehr geschrieben habe!
Zu viel zu tun in der realen Welt? 
Irgendwie schon...
Jetzt kann ich es ja verraten.
Es gab zwei größere Projekte, die mich etwas aufgehalten haben:

Eine große Menge Böxli wurden von hier benötigt, um als Teil 
einer größeren Überaschungsbox 
viele Mädels 
glücklich zu machen.

Man(n) kann für seine Freundin/ Frau/ Schwester/ Mutter 
oder einen lieben Menschen
eine Geschenkbox bestellen,
in der es lauter 
kleine handgemachte Produkte gibt.
Diese wurden mit viel Liebe ausgesucht,
nach Themen zusammengestellt und gehen
frisch verpackt
zu jemandem auf die Reise,
der sich darüber riesig freuen wird.


Dieses Modell wurde exclusiv
für meinen Auftrageber angefertigt.
Bei solch einer Menge kommt es bei der Herstellung zu einer 
natürlichen Routine, 
aber glaubt mir, den Reißverschluss
um die Rundung zu friemeln,
ist immer wieder eine 
Herausforderung!

Ich freue mich, dass meine Böxli Teil dieser tollen Idee geworden sind.



Und worauf ich auch besonders stolz sein kann...
ich habe einen kleinen Platz in diesem 
wunderschönen Katalog bekommen.


Ich konnte es erst nicht glauben!
Der Genussführer war anfangs für Thüringen konzipiert,
listet aber nun besondere Genüsse aller Art
auch aus dem Vogtland, Frankenwald und Fichtelgebirge
bis hin ins Sächsische auf.
Man findet nicht nur kullinarische Höhepunkte,
sondern alle Arten von Genuss,
wie auch Kunst, Kultur und 
Lebensart.

Er wurde erfolgreich auf der 
Leipziger Buchmesse 
präsentiert
und ist 
meiner Meinung nach
eine Liebeserklärung an unsere
mitteldeutsche Heimat.

Montag, 25. Juli 2016

Das Balsamico-Experiment

In meinem letzten Post habe ich ja sooo 
von den überaus leckeren Torten 
und kullinarischen Verführungen geschwärmt...
dabei habe ich mir (still und heimlich) vorgenommen,
bei der nächsten Gelegenheit
selbst eine dieser tollen Kreationen 
auszuprobieren.
Immerhin kann ich nicht jedes Wochenende
ins thüringische Land fahren...

Nach unserem Ausflug hatte eine meiner Freundinnen
noch am Abend das Original- Rezept
der ungewöhnlichtsen Torte,
nämlich einer 
Balsamico- Tarte,
ausfindig gemacht.

Diese habe ich für unser Familienfest nachgebacken
und bin ganz begeistert!!!
Sicher, nicht jedermanns Geschmack.
Die absoluten Zuckemäulchen unter uns mögen sie nicht.
Dabei ergänzen sich die Süße der Schokolade 

 und die leichte Säure von Balsamico in der dunklen und 
Frischkäse in der hellen Creme
hervorragend.
Für mich ist und bleibt es 
eine wahre Geschmacksexplusion!



Mein Teig ist vielleicht etwas fest geworden
(trotzdem bröselte er nicht beim Schneiden)
und ich muss das Verhältnis von dunkler und heller Creme
noch etwas besser dosieren,
aber für den ersten Versuch
war sie einfach köstlich.
In 16er Stücken geschnitten lässt es sich leichter kosten.
Leider habe ich vergessen, ein Foto vor dem Verzehr
zu machen.
Allerdings sieht man so, 
dass es wohl geschmeckt haben muss.

Der Rest der weißen Creme verwendeten wir als topping 
für ein paar Cupcakes. 

Dienstag, 12. Juli 2016

Ein Ausflug ins Schlaraffenland...

... durfte ich am Wochenende mit meinen Freundinnen erleben. 
Und das ist nicht allein kullinarisch gemeint, 
denn vor allem war es ein 
extremer Augenschmaus!


Dass es so etwas hier, mitten in der Provinz überhaupt gibt!



Die Patisserie Bergmann in Stelzendorf 
ist ein wahres Kleinod und 
ein Genuss für Leib und Seele.

 
Hier spürt man an jedem Detail 
die Liebe, 
mit der alles ausgesucht und arrangiert wird.


Die extrem raffinierten Torten verschafften uns höchste Gaumenfreuden.
 

 Hier nur ein Viertelchen
vom Kuchenglück...
der schlaue Genießer teilt natürlich,
um eine noch größere Auswahl zu haben!


Hier einen Kaffee trinken zu dürfen ist wie ein kleiner Urlaub,
eine Ausfahrt ins Glück.


Aller ist so wunderbar liebevoll zurecht gemacht,
bequeme Kissen im Landhausstil
liegen auf den Stühlen bereit und
jeden Tisch ziert ein
frischer Sommergarten- Strauß.

Die mit viel Geschmack verteilten Decoartikel
machen Lust auf mehr
und so kann man
unterm Dachboden in einem kleinen Deco-Paradies 
ein klein bisschen heile Welt 
mit nach Hause nehmen.



Ich habe mir dieses mattgrüne Kännchen gegönnt
und gleich darauf
ein Minitörtchen
auf meine Art und Weise kreiert
(völlig kalorienfrei) 
als Erinnerung an diesen schönen Tag.
Vielleicht wird das mein neues 
Nadelkissen?



Wer noch mehr über die Tortenzauberei wissen möchte, 

schaut hier oder hier vorbei. 
Auch Angela schwärmt nur in den höchsten Tönen von unserem Ausflug.
Ich kann nur jedem raten,
dort einmal persönlich vorbei zu kommen.
Es lohnt in jedem Fall!

Dienstag, 5. Juli 2016

was kümmert mich...

... mein Geschwätz von gestern?

Also wirklich?
Sagte ich,
dass ich diese Rose nicht leiden kann?





Mit ihren samtig weichen Blüten 
setzt sie wundervolle Akzente in unserem Garten 
und vor allem vorm blauen Häuschen. 

Doch der absolute Oberhammer 
ist meine Oma-Ottilie-Gedenk-Rose
(alias Rosarium Uetersen).

Es ist nur eine Pflanze gewesen, 
die sich unglaublich ausbreitet.
Ein paar Zweige
sind so schwer gewesen, dass sie fast auf den Boden hingen.



Die habe ich abgeschnitten.

Ganze fünf Zweige
und zwei rote.

Das LIEBE ich an unserem Garten!



Ruck Zuck ist ein bombastischer Strauß fertig.


Und hier noch ein Blick auf meine nun endlich blühende "Nostalgie"
und andere Schönheiten.






Samstag, 25. Juni 2016

endlich, die ersten Rosenblüten

Nun ist auch bei uns der Rosensommer angekommen.
Wie schon hier berichtet, habe ich auf die erste Blüte gewartet
und wurde von meiner
unliebsamsten (gibts das?)
Rose mit der 
ersten Blüte überrascht.

Jetzt wurde der Wettstreit,
wer als nächstes 
Blüten öffnent,
NEU
ausgerufen...

und siehe da, gestern Abend
gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.


Die linke ist meine "Oma-Ottilie-Gedenk-Rose",
die rechte ist eine Raubritter,
die durch die Hitze gleich wahnsinnig weit offen ist.

Dank einer Freundin weiß ich jetzt auch, 
dass es sich bei der Oma-Rose um eine 
"Rosarium Uetersen" 
handelt.

(bin ganz stolz, dass ich mir das endlich merken kann)

Die nächsten waren heute früh die kleine "Leonardo da Vinci",
die zum ersten Mal blüht (und mir recht hell erscheint?-rechts oben),
meine "Eden" -unten links- , 
die immer noch NUR dicke Knospen hat,
und 
die wunderschöne 
englische Rose
(deren Namen ich auch nicht kenne),
die so einen 
aromatischen Zitronenduft verströmt
und einfach nur zauberhaft nostalgisch aussieht.


Jetzt ist der Sommer da!

Freitag, 24. Juni 2016

die erste Rose

Alle Freunde und Bekannte haben schon wunderschöne Rosen im Garten 
und ich warte immer noch.
(schluchtz)
Sogar die Erdbeeren sind früher dran und sind, 
dank der heutigen Sonne, 
gereift.
Nichts geht über eine sonnengewärmte Erdbeere
(ohne Waschen)
aus dem eigenen Garten.
-Als ich die Fotos geschossen habe, 
habe ich also nebenbei Erdbeeren genascht.-


Bei mir gibt es vom nahegelegenen Wald 
immer Anflug von Fingerhut, 
den ich natürlich sehr gern habe.
Ich freue mich besonders über den weißen. 
Letztes Jahr hatte ich eine einzige Blüte 
und habe im Herbst freizügig den Samen verstreut.

Leider bin ich manchmal so
vergesslich,
dass ich das im Frühjahr nicht mehr weiß.

♥♥♥
 
Das Rennen um die erste Rosenblüte 
hat meine einzige richtig rote Rose
(die in der Mitte der Collage) 
gewonnen.
Leider weiß ich nicht, was das ist, da ich sie 
von der Oma übernommen habe.
Ich muss ehrlich sagen, sie wird etwas stiefmütterlich behandelt,
da sie wahnsinnig lange Triebe hat ,
die herumgangeln ... sie verwöhnt uns auch nicht so
richtig mit Blütenpracht.

Aber in meinem Garten gilt die Devise,
solange es blüht (oder schön aussieht),
darf es hier leben.
Und siehe da, unscheinbar, aber die erste.

 
Dafür haben mich die wilden Rosen und die Pringstrosen entschädigt.
Sie blühen was das Zeug hält!!!
Und seit heute ist auch dieses tolle Exemplar erblüht.


Ich bin nun gespannt,
welche meiner Lieblingsrosen es nun als nächstes schafft.
Immerhin habe ich auch ein paar Neuzugänge...
Da die nächsten Tage heiß werden sollen, ist es wohl bald so weit, denn einige sehen aus, als würden sie bald platzen.
Ich bin gespannt!

Montag, 20. Juni 2016

kleiner, schöner Helfer

Dieses tolle Mitbringsel 
bekam ich letztens von einer lieben Nähfreundin geschenkt.


Nun muss ich sagen, dass ich schon immer mit Maßbändern arbeite 
und als Lineal ein großes durchsichtiges Patchworklineal 
zum Zuschneiden schätzen gelernt habe.

ALSO WOZU NOCH EINS?

Säume und Nahtzugaben muss ich nicht mehr abmessen,
da kann ich mich auf mein 
erfahrenes Augenmaß verlassen.

Jetzt habe ich mich von der Nützlichkeit 
dieses kleinen Helfers doch überzeugen können.
Es kennt doch jeder die sogenannten Taschenboden-Ecken?

Diese brauche ich z.B. auch, wenn ich meine kleinen TaTüTas anfertige.


Wenn es schnell gehen soll,
dann ist es mit dem Augenmaß manchmal nicht so prickelnd...
Bei einem meiner letzen Versuche war da schon die ein oder andere Linie schief. Ärgerlich, wenn man dann auftrennen muss!



Nun messe ich mir die Strecke wie gewohnt
(und so wie ich es auch mit dem Maßband machen würde) ab.

Jetzt kommt der Trick:
 


An meinem neuen Lineal ist eine kleine, T-förmige Ausstanzung.
Hier kann ich meine darunter liegende Naht sehen
und meine Markierungen 
genau im rechten Winkel 
zur Naht anbringen.

Für so kleine Fisselarbeiten also richtig
PERFEKT!

PS: Wer so ein kleines Teil möchte, es gibt sie ab demnächst beim Fachhändler Deines Vertrauens... ;-)



 

 

Samstag, 16. April 2016

Das große Backen - zweiter Teil



In meinem letzten Post habe ich schon 
vom großen Vorhaben berichtet.
Es ist ja nicht allein mit dem Backtag getan, denn auch das Schneiden 
und zu Päckchen arrangieren gehört dazu.
Deshalb gilt mein besonderer Dank den vielen Helferlein
und denen, die mir ihre Hilfe angeboten haben.

Für etwas mehr als 70 Dankeschön-Päckchen 
zur Konfirmation haben wir 20 Blechkuchen gebacken.
Von meiner ersten Liste (von vor zwei Jahren) 
hatte ich den LPG- und den Nougat-Kuchen gestrichen 
 und dafür Rezepte umfunktioniert, die normalerweise für eine Springform ausgelegt sind. 

So kamen der Apfel- und der Konfettikuchen dazu.
Den Mooskuchen hatte ich damals auch schon auf der Liste stehen, 
habe ihn aber nicht gebacken, 
da ich ihn noch nie vorher probiert hatte. 
(Das Rezept stelle ich in den nächsten Tagen vor.)

Am Backtag hatte ich gute, alte Musik aufgelegt, 
alle Zutaten in der Küche gelagert 
(damit alle die gleiche Temperatur haben) 
und mir vorgenommen, den Tag zu genießen.

Es kommt doch sehr auf die Einstellung zu den Dingen an, 
ob es einen stresst oder Freude bereitet.

Früher wurde viel gebacken.
Meist gab es einen Sonntagskuchen, 
aber auf alle Fälle zu allen möglichen Festen. 

 Da ich nicht so viel Routine beim Backen habe, habe ich mich immer vorm Hefeteig gedrückt. Den Lieblingskuchen meines Mannes
haben wir uns deshalb von der Mama backen lassen. ;-)
Aber zu diesem Anlass wollte ich mich nicht lumpen lassen und habe (im wahrsten Sinne des Wortes) die Ärmel hochgekrempelt.



Meine beiden Hefeteigkuchen waren der Rupfkuchen
-mit Johannisbeeren und Kokosstreuseln-
mein momentaner Favorit!!!
&
der Speckfettkuchen.
Ich weiß, das klingt irgendwie nicht so appetitlich.
Es ist ein Stachelbeerkuchen,
der ein Topping aus gerösteten Mandeln hat
und aussieht wie Griebenschmalz, Fettbrot
oder wie man das sonst so nennt.
 
 
Nie im Leben hätte ich den ausgesucht!
Da mir aber eine ehemalige Schulkameradin vorgeschwärmt hat,
es sei ihr absoluter Lieblingskuchen,
musste er versucht werden!
 
Und wirklich, er ist ein Traum.
Gerade das Spiel zwischen süß und sauer 
macht ihn so interessant. 

 
Da an meinem großen Backtag draußen 
das herrlichste Frühlingswetter lockte,
gönnte ich mir, zwischen etlichen Abwaschgängen 
meiner Mixstäbe und Rührschüsseln, 
eine kleine Kaffeepause
auf Balkonien.


Dazu erfreuten mich die Überreste
unserer Tischdeko,
die sich draußen länger halten
als im Haus.
☕☕☕
Übrigens vielen Dank an Claudia für den süßen Kaffeebecher. 


Die fertigen Kuchentaschen
standen bis zu ihrer Abreise kühl gelagert 
im Flur.
(Hier fehlte übrigens schon die erste Tour.)

Mittwoch, 13. April 2016

Das große Backen

Wie schon hier beschrieben, hatte ich mir als Dankeschön für unsere Konfirmation vorgenommen, nach alter Tradition selbst zu backen.
Vor zwei Jahren hatte ich das Ganze 
mit Hilfe von Freunden und Familie schon einmal vollbracht 
und möchte von meinem jetztigen Back-Event berichten.

Ich habe vorher unsere Familien-Rezeptbücher gewälzt, 
im Internet gesucht und die leckersten Rezepte aus 
diesem kultigen Backbuch entnommen. 
Unsere Kuchen-Bibel
(Ich glaube, dieses Buch gibt es in fast jeder Thüringer Küche.)







Gudrun Dietze ist die ungekrönte Thüringer Backkönigin und wie einst die Gebrüder Grimm hat sie für uns die tollsten Rezepte zusammengetragen, ausprobiert und festgehalten.
Keine Modetorten, kein chemischer Schnickschnack, 
einfache leckere Sonntags- , Fest- & Kirmeskuchen.
Dafür immer wieder DANKE!


Die Vorbereitung und Organisation nam einen beträchtlichen Teil der Zeit in Anspruch.


Nur gut, dass man sich heute mit einer Excel- Liste helfen kann. ;-)
Man muss nur wirklich darauf achten, alles einzutragen.
Da wir ab vom Schuss wohnen, wollte ich sicher gehen, dass ich nicht ständig zum Nachbarn rennen muss, 
wenn mir etwas fehlt. 
Es bietet sich auch an, die Mengen großzügig aufzurunden, 
damit hinterher nicht alle Vorräte geplündert sind. 

Ich brauchte z.B. unglaubliche 63 Eier für 13 Kuchen!


Ganz wichtig:
Kuchenbretter und ein Kuchengestell

Vielleicht findet sich das bei manchem noch auf dem Dachboden?
Ich kann mich jedenfalls nicht von diesen 
alten Handwerkssachen trennen.
Und hier hat es sich wirklich als sehr hilfreich erwiesen,
denn wer hat zu Hause schon Platz wie in einer 
Konditorei?


Am Mittwoch Abend habe ich zwei Kuchenböden gebacken, am Donnerstag glühte unser Herd von 8 bis 18Uhr. Da die Cousine (mit Backambitionen) noch studiert und Semesterferien hatte, wurde sie kurzerhand 
zum Heinzelmännchen abkommandiert. 
Zwei weitere Kuchen hat meine Mutti geliefert 
und fünf habe ich bei einer original Thüringer Backfrau
in Auftrag gegeben.

Folgende Kuchen haben wir gebacken:

Eierlikörcremekuchen
Eiscremekuchen
Apfelkuchen
Lila Kuh
versunkener Streuselkuchen
Konfettikuchen
Speckfettkuchen
Zitronenkuchen
Rupfkuchen
Buttermilchkuchen
Quark-Mandarinen-Kuchen
Nusskuchen
Mooskuchen
Streuselkuchen
Mohnkuchen
Schoko-Quark-Kuchen
Apfelmus-Johannisbeer-Kuchen
Stachelbeerkuchen
Preiselbeerkuchen
Heidelbeerkuchen











Donnerstag, 7. April 2016

Tradition aus der Kindheit


In unserer Familie stand eine Konfirmation ins Haus. 
Da macht man sich natürlich Gedanken, wie man das Fest organisiert und gestaltet. 

Hier im schönen Oberfranken ist es üblich, 
als Dankeschön für die vielen Geschenke der Verwandten und Bekannten 
"Küchla" zu backen (bzw. lassen). 
Auch der ein oder andere Bäckerkuchen wird verschenkt, 
doch in den letzten Jahren gab es 
-sicher aus Kosten- und Arbeitsersparnisgründen- 
immer öfter den Griff zur Flasche. 
Also Weinflasche.

Da ich sich in unserem Keller diverse Flaschen häuften, ich mich mit den Sorten nicht auskenne (empfindet nicht jeder einen anderen Wein als gut?) und leider diese in Fett ausgebackenen heimischen Spezialitäten nicht mag, 
musste ich mir irgend etwas einfallen lassen.

Wie war das bei uns früher?
Da wurde noch selbst gebacken. Blechkuchen, viele Sorten,
die in winzige Stückchen geschnitten und zu einem bunten Teller
zusammengestellt wurden.
Bekam man so ein Päckchen, dann wurde die Verkostung des selben
mit allen Familienmitgliedern zelebriert.
Auch diese Stücke konnte man noch teilen!
Die leckersten Stückchen wurden gekürt und zu Kaffee, Tee oder Kakao genossen.


Und genau so etwas wollte ich ich auch!
Gesagt, getan, alte Rezeptbücher gewälzt, bei Mutti um Rat gefragt.

Mit Hilfe von Familie und Freunden lässt sich so etwas auch heute noch stemmen.
In den nächsten Tagen, zeige ich ein paar
Einblicke in Rührschüsseln und auf Kuchenbleche.

Samstag, 26. März 2016

last minute

Osterdeco

Für alle, die zu Ostern zu einem Besuch eingeladen sind und nicht wissen, 
was sie mitbringen sollen 
oder 
am Sonntag Morgen das obligatorische Osterei 
noch ein bisschen aufpeppen möchten, 
habe ich hier eine last-minute-Idee.


Damit sind wir gestern selbst schon überrascht worden 
und ich möchte das gerne weiter geben.
Einfach eine schöne Serviette über Eck zu einem Dreieck falten 
und anschließend an der breiten Seite beginnend 
eine "Zieharmonika" legen, 
so dass nur ein ca.3cm breiter Streifen bleibt. 
Jetzt kann es als Ohren um das Ei gelegt 
und mit einer netten Schleife fixiert werden.
Viel Spaß beim Verschenken!

Mittwoch, 16. März 2016

think big

Meine klitzekleinen Wattepad-Böxli erfreuen sich großer Beliebtheit 
und sind gerade für Ostern ein nettes Geschenk für 
Schwestern, Mamas oder 
beste Freundinnen.

Dass es aber auch ein paar Nummern größer geht, 
kann ich jetzt beweisen.
Auf Wunsch meiner Tochter nähte ich eine vergleichsweise riesige Box mit Deckel, die man eigentlich auch als Kosmetiktasche bezeichnen könnte. Den Ursprung hat mein Schnitt aus einem simplen Utensilo.

Glaubt mir, es war gar nicht so einfach, sich da wieder hinein zu fuchsen... 
aus dem Umfang den Radius des Deckels, plus Nahtzugabe...
Herausgekommen ist jedenfalls dieses tolle Exemplar, 
das alle vorhandenen kosmetischen "must haves" bergen kann. 
(Das Füllvermögen der meisten Kosmetiktaschen entspricht dem nicht.)

Der einzige Wermutstropfen daran ist, dass ich das Futter für Deckel und Boden mit der Hand annähen musste. 
(ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, 
wenn man es öfter macht, geht es aber ganz gut von der Hand)


Mit dem Ergebnis bin ich auf alle Fälle zufrieden, das Teil ist schon in töchterlicher Benutzung und zwar 
ganz ohne Beanstandung. ;-)

Donnerstag, 25. Februar 2016

ein Traum in weiß-blau

Kürzlich bekam ich die Fotos einer Kundin, 
die für ihren Nachwuchs 
diesen wolkenreichen Traum in himmelblau und blütenweiß 
eingerichtet hat.

Nach ihren genauen Angaben und Vorstellungen
durfte ich die Bettchenumrandung,
die Gardinen mit Wolkenüberwürfen
und viele, viele Schleifen
zum Verzieren nähen.


So toll hätte ich mir das gar nicht vorstellen können.
Ist es nicht himmlisch schön?
Und so liebevoll eingerichtet.
Der kleine Prinz ist inzwischen eingezogen
und ist der ganze Stolz 
seiner Familie.




Samstag, 6. Februar 2016

Eine dezente Maske...

sollte es sein.
Am Donnerstag war "Weiberfasching", 
der in unseren Breitengraden nahezu gar nicht gefeiert wird.
Da ich am Abend zuvor eine Nachricht einer Kollegin auf dem Anrufbeantworter hatte, doch am nächsten Tag mit einer "dezenten Maske" zu erscheinen, 
kam ich ganz schön ins Grübeln.

Dezent und Fasching
???
Geht das überhaupt?
Bei mir eigentlich nicht. Bunt und schrill,
 so wie man das ganze Jahr nicht herumläuft, 
das gehört zum Fasching!
Nur was sollte ich machen, habe ich doch nur 
schrecklich auffallende Kostüme in meinem Fundus?
Da war wieder einmal Improvisationstalent gefragt. ;-)

Durch meine neu entdeckte kleine Freizeit(haha)- Leidenschaft, 
dem "Tangeln" oder "Doodeln" 
oder danz einfach nur 
Kritzeln & Zeichnen, 
habe ich mir kurzerhand eine kleine Maske gemalt.

Da ich Brillenträgerin bin, 
konnte ich sie ganz einfach mit Tesa auf mein Brillengestell kleben. 
Nimmt man zu Ausdrucken etwas festeres Papier, 
kann man sie auch an einen Stab kleben
oder einen Schnur- bzw. Hutgummi anknoten.

(Dabei könnte man rechts und links der Nase je einen ca. 1cm großen vertikalen Einschnitt vornehmen, dann passt sich das Ganze der Gesichtsform besser an.)


 Was das genau darstellen soll,
bleibt Eurer Fantasie überlassen.
Ihr könnt sie Euch jedenfalls gern ausdrucken.
Im Original ist sie 19,5cm lang. 
Die Augen müssen ausgeschnitten werden und haben eine schöne große Öffnung, so dass Euch nichts entgeht. ;-)

Ihr könnt sie ausmalen oder mit Glitzer verzieren...
und vielleicht bringt sie Euch auf eine andere schöne Idee für ein Kostüm, das ein bisschen weniger dezent ist.



In diesem Sinne 
(mit einem dreifach donnerndem Hossa - das musste jetzt sein)
wünsche ich 
ein fröhliches Faschings- oder Karnevals-
Wochenende
bzw. sind der Rosenmontag & der Faschingsdienstag 
sowieso die wichtigsten Tage der 5.Saison.