Donnerstag, 7. April 2016

Tradition aus der Kindheit


In unserer Familie stand eine Konfirmation ins Haus. 
Da macht man sich natürlich Gedanken, wie man das Fest organisiert und gestaltet. 

Hier im schönen Oberfranken ist es üblich, 
als Dankeschön für die vielen Geschenke der Verwandten und Bekannten 
"Küchla" zu backen (bzw. lassen). 
Auch der ein oder andere Bäckerkuchen wird verschenkt, 
doch in den letzten Jahren gab es 
-sicher aus Kosten- und Arbeitsersparnisgründen- 
immer öfter den Griff zur Flasche. 
Also Weinflasche.

Da ich sich in unserem Keller diverse Flaschen häuften, ich mich mit den Sorten nicht auskenne (empfindet nicht jeder einen anderen Wein als gut?) und leider diese in Fett ausgebackenen heimischen Spezialitäten nicht mag, 
musste ich mir irgend etwas einfallen lassen.

Wie war das bei uns früher?
Da wurde noch selbst gebacken. Blechkuchen, viele Sorten,
die in winzige Stückchen geschnitten und zu einem bunten Teller
zusammengestellt wurden.
Bekam man so ein Päckchen, dann wurde die Verkostung des selben
mit allen Familienmitgliedern zelebriert.
Auch diese Stücke konnte man noch teilen!
Die leckersten Stückchen wurden gekürt und zu Kaffee, Tee oder Kakao genossen.


Und genau so etwas wollte ich ich auch!
Gesagt, getan, alte Rezeptbücher gewälzt, bei Mutti um Rat gefragt.

Mit Hilfe von Familie und Freunden lässt sich so etwas auch heute noch stemmen.
In den nächsten Tagen, zeige ich ein paar
Einblicke in Rührschüsseln und auf Kuchenbleche.

Samstag, 26. März 2016

last minute

Osterdeco

Für alle, die zu Ostern zu einem Besuch eingeladen sind und nicht wissen, 
was sie mitbringen sollen 
oder 
am Sonntag Morgen das obligatorische Osterei 
noch ein bisschen aufpeppen möchten, 
habe ich hier eine last-minute-Idee.


Damit sind wir gestern selbst schon überrascht worden 
und ich möchte das gerne weiter geben.
Einfach eine schöne Serviette über Eck zu einem Dreieck falten 
und anschließend an der breiten Seite beginnend 
eine "Zieharmonika" legen, 
so dass nur ein ca.3cm breiter Streifen bleibt. 
Jetzt kann es als Ohren um das Ei gelegt 
und mit einer netten Schleife fixiert werden.
Viel Spaß beim Verschenken!

Mittwoch, 16. März 2016

think big

Meine klitzekleinen Wattepad-Böxli erfreuen sich großer Beliebtheit 
und sind gerade für Ostern ein nettes Geschenk für 
Schwestern, Mamas oder 
beste Freundinnen.

Dass es aber auch ein paar Nummern größer geht, 
kann ich jetzt beweisen.
Auf Wunsch meiner Tochter nähte ich eine vergleichsweise riesige Box mit Deckel, die man eigentlich auch als Kosmetiktasche bezeichnen könnte. Den Ursprung hat mein Schnitt aus einem simplen Utensilo.

Glaubt mir, es war gar nicht so einfach, sich da wieder hinein zu fuchsen... 
aus dem Umfang den Radius des Deckels, plus Nahtzugabe...
Herausgekommen ist jedenfalls dieses tolle Exemplar, 
das alle vorhandenen kosmetischen "must haves" bergen kann. 
(Das Füllvermögen der meisten Kosmetiktaschen entspricht dem nicht.)

Der einzige Wermutstropfen daran ist, dass ich das Futter für Deckel und Boden mit der Hand annähen musste. 
(ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, 
wenn man es öfter macht, geht es aber ganz gut von der Hand)


Mit dem Ergebnis bin ich auf alle Fälle zufrieden, das Teil ist schon in töchterlicher Benutzung und zwar 
ganz ohne Beanstandung. ;-)

Donnerstag, 25. Februar 2016

ein Traum in weiß-blau

Kürzlich bekam ich die Fotos einer Kundin, 
die für ihren Nachwuchs 
diesen wolkenreichen Traum in himmelblau und blütenweiß 
eingerichtet hat.

Nach ihren genauen Angaben und Vorstellungen
durfte ich die Bettchenumrandung,
die Gardinen mit Wolkenüberwürfen
und viele, viele Schleifen
zum Verzieren nähen.


So toll hätte ich mir das gar nicht vorstellen können.
Ist es nicht himmlisch schön?
Und so liebevoll eingerichtet.
Der kleine Prinz ist inzwischen eingezogen
und ist der ganze Stolz 
seiner Familie.




Samstag, 6. Februar 2016

Eine dezente Maske...

sollte es sein.
Am Donnerstag war "Weiberfasching", 
der in unseren Breitengraden nahezu gar nicht gefeiert wird.
Da ich am Abend zuvor eine Nachricht einer Kollegin auf dem Anrufbeantworter hatte, doch am nächsten Tag mit einer "dezenten Maske" zu erscheinen, 
kam ich ganz schön ins Grübeln.

Dezent und Fasching
???
Geht das überhaupt?
Bei mir eigentlich nicht. Bunt und schrill,
 so wie man das ganze Jahr nicht herumläuft, 
das gehört zum Fasching!
Nur was sollte ich machen, habe ich doch nur 
schrecklich auffallende Kostüme in meinem Fundus?
Da war wieder einmal Improvisationstalent gefragt. ;-)

Durch meine neu entdeckte kleine Freizeit(haha)- Leidenschaft, 
dem "Tangeln" oder "Doodeln" 
oder danz einfach nur 
Kritzeln & Zeichnen, 
habe ich mir kurzerhand eine kleine Maske gemalt.

Da ich Brillenträgerin bin, 
konnte ich sie ganz einfach mit Tesa auf mein Brillengestell kleben. 
Nimmt man zu Ausdrucken etwas festeres Papier, 
kann man sie auch an einen Stab kleben
oder einen Schnur- bzw. Hutgummi anknoten.

(Dabei könnte man rechts und links der Nase je einen ca. 1cm großen vertikalen Einschnitt vornehmen, dann passt sich das Ganze der Gesichtsform besser an.)


 Was das genau darstellen soll,
bleibt Eurer Fantasie überlassen.
Ihr könnt sie Euch jedenfalls gern ausdrucken.
Im Original ist sie 19,5cm lang. 
Die Augen müssen ausgeschnitten werden und haben eine schöne große Öffnung, so dass Euch nichts entgeht. ;-)

Ihr könnt sie ausmalen oder mit Glitzer verzieren...
und vielleicht bringt sie Euch auf eine andere schöne Idee für ein Kostüm, das ein bisschen weniger dezent ist.



In diesem Sinne 
(mit einem dreifach donnerndem Hossa - das musste jetzt sein)
wünsche ich 
ein fröhliches Faschings- oder Karnevals-
Wochenende
bzw. sind der Rosenmontag & der Faschingsdienstag 
sowieso die wichtigsten Tage der 5.Saison.

Samstag, 30. Januar 2016

Rosen auf dem Kuchen

Schon im September probierte ich diese tollen Apfelrosen auf einem Kuchen.


Inspiriert wurde ich von einer Back-Zeitschrift, die ich mir schon allein wegen der modernen Aufmachung und der ansprechenden Grafik gekauft hatte. 
Ich schleiche im Geschäft um diverse Magazine 
und nehme sie dann oft doch nicht mit.  
Von der anfänglichen Euphorie 
bleibt meist nicht viel übrig, denn wie so oft fällt mir hierbei die knapp bemessene Freizeit in den Rücken. 
Doch hier sollte es anders sein!

Wenn bei uns Familienfeste anstehen, kommen schon immer knapp 20 Mann zusammen und da gibt es immer die Möglichkeit, 
einen neuen Kuchen auszuprobieren. 
Genug Versuchskaninchen sind ja da. ;-)

Mein erster Versuch galt also den Rosen im Kuchen.
Wie im Magazin beschrieben:
Äpfel (gewaschen & ungeschält) vierteln, Kernhaus entfernen
und dünne, zarte Scheiben schneiden.
Gleich in eine Schüssel mit Wasser und viel Zitronensaft, damit sie sich an der Luft nicht verfärben.


In einem Töpfchen Heidelbeersaft erhitzen und ein paar Scheiben zum Ziehen darin "baden" lassen. Die Scheiben nehmen die Farbe an und werden biegsamer.
Alternativ kann man Kirschsaft verwenden 
oder gar nicht färben, 
dann bekommt man gelbe Rosen.
Für die Rosen im Kuchen legt man eine Reihe aus übereinanderlappenden Apflescheiben und rollt diese vorsichtig zusammen.
Ich habe die fertigen Rosen in einem Eierbecher geparkt.





Für den Kuchen bietet sich eine Kastenform an. Ein Rührteig hinein,
die Rosen schön verteilt und ab damit in den Backofen.

Ich verspreche Euch, es ist nicht nur ein Augenschmaus!

Für die kleinen Muffinröschen
habe ich mir fertigen Blätterteig besorgt und diesen in 
6 Streifen geschnitten. 
Mein Muffinblech hat zwölf Sitzplätze, 
also kamen zwei Bahnen Teig zum Einsatz.


Eine habe ich mit Marmelade 
und die zweite mit Nu...ssnougatcreme bestrichen.
Zusammenklappen und dann rollen.
In der Backblechform bleiben sie schön stehen.
Wie auf dem Teig angegeben backen, 
auskühlen lassen
und anschließend genießen!


Wer mag, kann sich hier noch ein Video 
für die Blätterteig- Variante anschauen.
Es wird alles Schritt für Schritt erklärt.
Probiert es einfach mal aus und lasst es Euch schmecken!





 

Sonntag, 17. Januar 2016

das neue Jahr fängt klassisch an

Nach den ganzen Weihnachtsbestellungen 
kommen nun die neuen Stoffe und Materialien zum Einsatz.
Heute habe ich eine marineblaue beschichtete Baumwolle verarbeitet. 
Anders als das dickere Wachstuch ist es leicht und weich und lässt fast wie Stoff vernähen. 
Bei den kleinen Rundungen der Deckel und Böden meiner Böxli breche ich mir mit dem steiferen Wachstuch manchmal fast die Finger. :-D




Mir gefällt die neue Kombination. 
Sie ist unaufdringlich, eben schlicht und klassisch.

Nach und nach hopsen die neuen Böxli nun in den Shop 
und warten auf ihre Jobs als 
Reisebegleitung oder 
Schmuckstückchen-Hüter 
oder Medikamenten-Bewacher 
oder wofür auch immer sie gebraucht werden.