Freitag, 28. August 2015

Wir lüften das Geheimnis...

Endlich ist es so weit!

Die liebe Patchworkangela und ich durften in diesem Sommer für die Firma Kurt Frowein
die Ausstattung für die Hausmesse sowie den Messestand bei der Munic Fabric Start (DER Stoffmesse im süddeutschen Raum!) bereitstellen.

Schon vor geraumer Zeit konnten wir uns aus dem reichhaltigen Musterkatalog Stoffe heraussuchen, die (importiert aus Übersee) von uns verarbeitet werden sollten.
Und am Ende des Sommers, woran denkt man da?
Wies'n- Zeit!

Was liegt also näher, sich an das Großprojekt DIRNDL zu wagen?!

Eine richtige Herausforderung, denn bisher habe ich Dirndl nur in Kindergröße gefertigt und meine Damenkleider haben sonst keine aufwändigen Mieder. Nach einigen Stunden, die ich mit schneiden, nähen, stecken, heften, trennen und von Hand annähen verbracht habe, kann ich doch recht stolz auf mein Werk sein.

 ❤ Dieser tolle Rosentraum ist entstanden. ❤


So ein neckisches kleines Täschchen durfte natürlich auch nicht fehlen. 







Aus dem wunderschönen Minni-Maus-Stöffchen habe ich ein Kinderkleidchen gezaubert.
Dieser schöne Druck kommt auf einem schlichten Kleidchen sehr gut zur Geltung und ist somit schon ein richtiger Klassiker.

Aus dem herrlichen Röschenstoff in rosa & rot wurde noch ein süßes Hängerkleidchen für die allerkleinsten Mini-Baby-Mädchen. Einfach Zucker!!!




Und neugierig geworden, was Angela aus den Stoffen gezaubert hat?
Dann schau hier!

Ein paar unserer Bilder vom Fotoshooting zeige ich in der nächsten Zeit.





Dienstag, 25. August 2015

und es dirndlt weiter

Einige schöne ❧ Dirndl- Varianten  ☙ in Kindergröße habe ich schon genäht und nun versuche ich mich an der Damengröße. Tolle Schnitte gibt es ja einige, trotzdem würde ich jedem, der es versucht, raten vorab das Miederteil aus einem Probestoff zu nähen. Kaum einer hat eine Standardfigur, die eine hat einen langen oder schmalen Rücken, die nächste eine kurze Taille und schließlich muss noch das "Holz vor der Hüttn" berücksichtigt werden. Gibt es etwas Schlimmeres, wenn es kuddelt und Falten zieht oder alles überquillt?
Wer keine Stoffreste zu Hause hat, sollte sich Nessel besorgen. Das ist ein grobes Baumwollgewebe (früher wirklich aus Brennnessel hergestellt), ist meist recht günstig und wird von Schneiderinnen für solche Zwecke benutzt. Man näht das Ganze zusammen und kann so am lebenden Objekt den Schnitt auf die eigene Figur anpassen. Dazu ist es oft nötig die Hilfe einer Freundin in Anspruch zu nehmen.

Nun kann ich heute nur einen kleinen Ausblick zeigen, denn ich habe die Ehre zusammen mit der überaus kreativen Patchworkangela die Messeausstattung für eine deutsche Firma zu nähen. Wir haben eine wunderschöne Auswahl an Stoffen bekannter amerikanischer Designer ausgesucht.
Was lag näher, als daraus ein Dirndl zu nähen?



Lasst Euch überraschen, ich zeige in Kürze, was daraus geworden ist.❤

Montag, 17. August 2015

Dawanda Liebling

Heute möchte ich Euch meine beiden Dawanda- Lieblinge vorstellen:
#MeinDaWandaLiebling

Wenn man auf Reisen geht, ist das Kometikköfferchen ganz schnell übervoll, da muss frau schon geschickt haushalten und verteilen. Da ich eine passende Aufbewahrung für meine Wattepads suchte, nähte ich mir mein erstes Wattepad-Böxli aus Wachstuch selbst. Seit es die auf Dawanda gibt, sind wohl schon einige von ihnen auf (Welt-) Reise gegangen. Bei meinen Kundinnen erfreuen sie sich jedenfalls großer Beliebtheit.



Mein zweiter Kunden- Liebling ist die Fellweste.
Die ist so schön zottelig, je nach Kleidungsstil lässig sportlich oder romantisch verspielt und kann für GROSS & klein angefertigt werden. Sie hält an den entscheidenden Stellen warm und lässt viel Bewegungsfreiheit zu. Wenn man mag, kann man sie auch gewendet getragen. Deshalb kann man sein Futter auch individuell aussuchen.






Da nicht alle die richtige Figur für so ein kurzes Teil haben, gibt es natürlich eine längere Version.
Immerhin erwartet man nach diesen Supersommer einen schönen langen kalten Winter. ;-)


Sonntag, 16. August 2015

Kinder- Dirndl- Vergleich

Vor einiger Zeit probierte ich einen Schnitt für ein Kinderdirndl aus. (Burda 9/2011)
Es sollte ein ganz klassisches Modell werden, weiß/blau (passend zum bayerischen Himmel.) ;-)
Ich wählte typische Dirndlstoffe und habe sogar in weiß/blau-gestreift abgefüttert.
Bis dahin bekamen alle meine Kleider im Rücken einen RV. Die wirklich schmale Knopfleiste des Dirndls ist eine echte Herausforderung!




Da die meisten Mädchen in diesem Alter aber auf ein schönes babyrosa stehen, stellte ich dem Kleidchen zwei neue Accessoires zur Seite und siehe da, es wirkt ganz anders.
Das Blüschen habe ich aus einem früheren eigenen Schnitt dazu konstruiert.

Einige haben meien Stoffauswahl gesehen und konnten sich nicht vorstellen, das ein dunkelblaues Dirndl mit rosa Karo-Schürze und -Bluse so gut zusammenpassen können.
Den Beweis, dass es doch gut aussieht, sieht man hier. :-D





Montag, 29. Juni 2015

Tag der offenen Gartentür

Der Sonntag machte seinem Namen endlich mal wieder alle Ehre und verwöhnte uns mit Sonne, Licht und Wärme...eine gute Gelegenheit, beim "Tag der offenen Gartentür" vorbei zu schauen.

Bei meinen  Eltern "um die Ecke" gab es an diesem Wochenende offene Privatgärten, die schon seit Jahren zu diesem Datum öffnen. Also habe ich alle im Haus ausschlafen lassen und mich auf leisen Sohlen davon geschlichen, meine Mamutschka abgeholt und einen wirklich schönen Vormittag mit ihr zwischen den allerschönsten Rosen, Blumenrabatten und Stauden verbracht.


Der große Garten in Tiefengrün ist ein altes Bauernanwesen, ein Vierseithof, der auch zum Verweilen einläd, denn hier gibt es allerleckersten Kuchen & Kaffee. Bemerkenswert sind die uralten Birnenbäume, die an einem Geführ entlang der Hauswand wachsen.


Im zweiten Garten unterhalb des Gehöfts kam man mit dem Bestaunen der Rosenpracht gar nicht hinterher...
Wie viele verschiedene Sorten auch in einem kleineren Bereich Platz haben und wunderschön zusammenspielen. Die beiden Gärtnerinnen aus Leidenschaft standen ihren Besuchern gern Rede und Antwort, was bei diesem wunderschönen Wetter bestimmt viel Freude gemacht hat.



Ich bin nach wie vor begeistert, was es dort für wunderschöne Rosen gibt und wie geschmackvoll sie in Szene gesetzt worden.
Nur wer selbst einen Garten hat, kann sich annähernd vorstellen, welche Arbeit & Liebe dahinter steckt.


Zu guter Letzt möchte ich aber noch einen kleinen Blick in den Garten meiner Eltern werfen. Hier habe ich meine Kindheit verbracht. Die Bäume, an denen meine Hängematte hing, gibt es nicht mehr... sie sind anderen gewichen (waren alte Krücken) und so wie man sich im Leben verändert, sieht eben auch ein Garten nach vielen Jahren anders aus.
Trotzdem kann ich mich noch gut an die Zeiten erinnern, als ich mit Trixi (unserem Nachbarskind) in der Zinkbadewanne saß oder wir die selbstgebaute Hollywoodschaukel mit Höchstbelastung gequält haben.

Im Sommer wurde mir auf dem Wäschplatz ein kleines Idianerzelt aufgebaut, ein Tippi, mit einem "Mittelmast". Selbst als Kind musste man sich darum kringeln, wenn man ganz ins Zelt passen wollte. Da sich in der Spitze aber immer unheimlich viel fliegendes Getier gesammelt hat, mochte ich das Minizelt nicht so gern. Meine Eltern und Geschwister hatten aber immer gute Einfälle und so zogen sie mir zwischen die Wäschestangen eine Leine ein und hängten mir große Decken darüber. Das sah schon eher aus, wie ein richtiges Zelt. Was sie nicht wussten, die Decken waren dunkel und schwer und darunter war es unheimlich stickig! Ein geschlossenes Auto im Sommer- nix dagegen!
Aber ich habe den Platz und die Bewegungsfreiheit genossen und wohl schon damals gelernt, dass man manchmal im Leben eben Kompromisse eingehen muss.


Meine Eltern haben mich immer auf die kleine Dinge und Details aufmerksam gemacht und mich damit ganz besonders geprägt. Ein ganz dicker Kuss durch die Luft und ein großes DANKE für meine behütete und unbeschwerte Kindheit!

Freitag, 26. Juni 2015

eine Tasche für die Schere

Ich habe neue Stöffchen im Haus, die so wunderbar nach Frühling und Sommer aussehen und so musste ich "schnell mal" diese tollen Scherentaschen ausprobieren.







Kostenlose Schnitte findet man hier.
 

Da mich die vorhandenen Anleitungen nicht vom Hocker gehauen haben und ich mir vorstellen kann, dass sich Nähanfänger da etwas schwer tun, habe ich beschlossen, Euch zu zeigen, wie ich an die Sache herangegangen bin, denn eigentlich ist das ein tolles Projekt für Anfänger.

Ihr könnt Euch meine Anleitung hier kostenlos herunterladen.
Ich habe mich bemüht, die Anleitung kurz und übersichtlich zu halten. Mich nerven 5Tonnen ausgedrucktes Papier oder endlos lange Erklärungen, trotzdem sollte es für einen Anfänger verständlich sein. Ihr könnt mir gerne schreiben, ob Ihr damit zurecht gekommen seid.
Aber nun, nix wie ran an die Stoffe, Scheren und Maschinen. ;o)





Montag, 8. Juni 2015

objektiv gesehen...

... lassen sich meine Boxen gerne zweckentfremden.
Auf Wunsch einer Kundin habe ich zwei größere Exemplare angefertigt, die als Hülle für ihre Kamera-Objektive dienen sollen. Wie staub- und schmutzempfindlich diese sind, musste ich selbst feststellen, denn meine Kamera hatte im letzten Jahr auch eine längere Reparatur-Auszeit, bei der mir bestätigt wurde, dass sie ganz schön staubig war. (innerlich)
Sonst setzt die Kamera bei mir keinen Staub an...immer gut in der Tasche verstaut oder eben im Einsatz. :-D



So sehen sie natürlich chick aus, wenn sie geparkt im Regal stehen oder in einer großen Fototasche transportiert werden.
Auf alle Fälle ist bei mir der Ehrgeiz geweckt, doch mehr unterschiedliche Größen auszuprobieren.